Netflix
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Mit diesem Lizenzabkommen hat Netflix einen Joker gezogen: Ab 2022 endet Sonys bisherige Partnerschaft mit dem US-Bezahlsender „Starz“ und es gibt grünes Licht für die Veröffentlichung aller zukünftiger Titel auf Netflix. Der Streaming-Marktführer erhält damit Zugriff auf extrem populäre Marken wie „Spider-Man“ und „Jumanji“ – zumindest sobald sie nicht mehr im Kino laufen.

Laut US-Medien hatte Sony rund 210 Millionen Euro pro Jahr gefordert. Wieviel Geld letztendlich über den Tresen gewandert ist, will Netflix nicht verraten. Immerhin ist klar, dass der Deal zunächst auf 4 Jahre ausgelegt ist.

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Seitdem die Konkurrenz verstärkt auf eigene Streaming-Portale setzt, darunter zum Beispiel das auch in Deutschland äußerst erfolgreiche „Disney+“, ging Netflix zuletzt langsam die Puste aus. Insider haben einen solchen Deal bereits länger heraufziehen sehen.

Spider-Man zukünftig exklusiv auf Netflix

Diese Blockbuster von Sony sind für 2022 angekündigt, und somit Teil des Deals:

  • Bullet Train
  • Jumanji Fortsetzung
  • Morbius
  • Uncharted (Verfilmung des Videospiels mit Tom Holland)
  • Spider-Man: Into the Spider-verse 2
  • Where the Crawdads sing

Diese Blockbuster-Titel von Sony sollen noch 2021 erscheinen und wären damit NICHT Teil des Netflix-Deals:

  • Ghostbusters: Afterlife
  • Spider-Man: No Way Home
  • Venom 2: Let There Be Carnage
Youtube

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Aufgrund der Corona-Pandemie und praktisch wöchentlicher Verschiebungen sind Voraussagen bezüglich von Erscheinungsterminen natürlich mit Vorsicht zu genießen.

Sicher bleibt: Netflix dürfte mit dem Sony-Deal ein großer Stein vom Herzen fallen. Und bei den Blockbustern hört der Deal ohnehin noch nicht auf: Sony ist auch für viele kleinere Filme verantwortlich, welche Netflix zukünftig einfach als „Netflix Original“ produzieren lassen kann. So erhält Sony die passende Vertriebsplattform und Netflix freut sich über weiteren, exklusiven Content.

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Zuletzt hatte WarnerMedia große Wellen mit der Meldung geschlagen, alle Filme in diesem Jahr auf dem Streaming-Portal HBO Max parallel zum Kinostart zu veröffentlichen. Deutsche Film-Fans können davon leider nur wenig profitieren und schauten Ende März bereits neidisch in die USA, wo der Blockbuster „Godzilla vs. Kong“ auf dem Streaming-Portal lief. Viele weitere sollen in den kommenden Monaten folgen.