Playboy
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Der Playboy erscheint in den USA künftig nicht mehr regelmäßig in gedruckter Form –Grund dafür sei laut Geschäftsführer Ben Kohn auch die Corona-Krise. In Deutschland soll hingegen das gewohnte Modell fortgesetzt werden.

Das letzte Playboy-Heft in diesem Jahr erscheine in den USA noch in dieser Woche – für den Rest des Jahres sollen Inhalte dann online veröffentlicht werden, schrieb Kohn in einem offenen Brief.

Von 2021 an solle es dann aber nur noch Sonderausgaben und neue Angebote in gedruckter Form geben. Diese Entscheidung sei innerhalb des Unternehmens lange diskutiert worden.

Wegen der Corona-Pandemie werde sie nun aber vorgezogen, schrieb Kohn. Denn: Die Pandemie habe sowohl die Produktion von Inhalten als auch Lieferketten weitgehend unterbrochen.

„Wir waren gezwungen, die Debatte, die wir intern bereits geführt hatten, zu beschleunigen“, schrieb Kohn weiter. „Es ist keine Überraschung, dass sich die Gewohnheiten beim Medienkonsum seit einiger Zeit ändern (…) in gedruckter Form erreichen unsere Inhalte nur einen Bruchteil unserer Fans.“

Die Herausgeber der deutschen Ausgabe setzen hingegen weiter auf die gedruckte Ausgabe, kündigten allerdings an, künftig auch die digitale Angebote weiter ausbauen zu wollen.

Playboy Deutschland zufolge hat sich hierzulande vor allem die Februarausgabe mit Wendler-Freundin Laura Müller insgesamt sehr gut verkauft – gedruckt und digital. Da auch eine digitale Sonderausgabe zu Müller sehr beliebt gewesen sei, plane das Unternehmen weitere spezielle Angebote.

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„Nicht nur die seit Jahren steigenden Abonnentenzahlen, sondern auch die große mediale Aufmerksamkeit zeigen, dass Playboy nichts von seiner Begehrlichkeit eingebüßt hat“, erklärte Florian Britin, der geschäftsführende Gesellschafter und Playboy-Chefredakteur in Deutschland.

Das Heft war in den USA zuletzt vier Mal im Jahr erschienen. Die Playboy-Erstausgabe war 1953 auf den Markt gekommen. Gründer Hugh Hefner war 2017 im Alter von 91 Jahren gestorben.

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Quelle: dpa