Foto: Shutterstock/Denis Makarenko
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„Head Full Of Honey“, das US-Remake von Til Schweigers Erfolgsfilm „Honig im Kopf“ wird zum Mega-Flop. Nachdem der Streifen schon in den USA kein Erfolg wurde, ging das Zuschauerinteresse in Deutschland gegen Null. Sage und schreibe 155 Menschen wollten den Film am vergangenen Wochenende in 86 deutschen Kinos zu sehen.

Das sind gerade einmal 1,8 Besucher pro Kino. Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand, der „Head Full Of Honey“ in einem deutschen Kino geguckt hat, ganz alleine im Kinosaal saß, ist ziemlich groß. Doch nicht nur am vergangenen Wochenende blieben die Zuschauer aus. Insgesamt verloren sich nur rund 6400 Leute in die Lichtspielhäuser. Und das, obwohl der deutsche Vorgänger 2014 noch 7,19 Millionen Menschen ins Kino gelockt hatte. International hatte das Original rund 60 Millionen Euro eingespielt.

Das finanzielle Resultat des Remakes ist bislang dementsprechend ernüchternd: Äußerst magere Einnahmen von derzeit rund 57.000 Euro stehen für Schweiger auf der Habenseite. Konnte sich der Film vergangene Woche wenigstens noch auf Platz 36 der deutschen Kinocharts setzen, befindet er sich nun noch auf dem 107. Rang. Tendenz fallend.

Und was sagt Schweiger zum Mega-Flop? Der begründet den Kino-Reinfall mit dem geringen Marketing. Zudem habe er seinen Film vor einer zu heftigen „Amerikanisierung“ schützen wollen, was bei den Zuschauern leider nicht gezündet hätte. Offenbar hatten aber auch die Kritiker ein paar Probleme mit dem Film.

Die US-Kritiker ließen kein gutes Haar an Schweigers Machwerk. Die „New York Times“ schrieb: „Betrachtet man die bizarre Handlung und die schrillen Darbietungen der Schauspieler, scheint der Film in einem Gemüsemixer entstanden zu sein.“ Die „Los Angeles Times“ war ebenfalls hart in ihrem Urteil: „Kein Wunder, dass Warner den Film bis zur letzten Minute vor der Kritik versteckt hat.“ Der Film sei ein „lärmendes, völlig unglaubhaftes, überlanges Wirrwarr, das unter jeder Menge fehlgeleiteter kreativer Entscheidungen leidet“. „The Oberver“ ließ auch keine Milde walten: „Diese Nick-Nolte-Komödie über Alzheimer ist so lustig wie eine Wurzelkanalbehandlung ohne Betäubung.“

Hier könnt ihr euch den Trailer anschauen:

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