The Last Duel
Jodie Comer als Marguerite de Carrouges in "The Last Duel". Foto: Patrick Redmond/20th Century Studios/dpa

Traditionell kommen jeden Donnerstag neue Filme ins Kino. Wir zeigen euch, welche Premieren es am 14. Oktober gibt.

Wenn Ritter in der MeToo-Zeit landen: „The Last Duel“ überrascht

Ein Ritterfilm, jetzt, im Jahr 2021 – brauchen wir das wirklich? Tatsächlich aber ist Ridley Scotts „The Last Duel“ kein klassischer Historienschinken. Stattdessen entpuppt sich der mit Matt Damon, Adam Driver und Ben Affleck prominent besetzte Film über das Mittelalter als ein äußerst aktuelles Werk.

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Damon spielt einen Ritter, dessen Ehefrau von einem Knappen vergewaltigt wird. Sie will Gerechtigkeit und den Fall anzeigen. Der Film erzählt die Geschehnisse aus drei unterschiedlichen Perspektiven. „The Last Duel“ basiert auf wahren Begebenheiten: Es soll einer der ersten erfassten Fälle der Geschichte sein, in dem sich eine Frau gegen Vergewaltigung gewehrt hat. Außerdem war das letzte in Frankreich gerichtlich angeordnete Duell.

„Es ist nur eine Phase, Hase“: Komödie mit Herbst und Paul

Dass das Leben verdammt wehtun kann, zumal in seiner Mitte, davon wissen Christiane Paul, Christoph Maria Herbst und Regisseur Florian Gallenberger in dieser Tragikomödie ein recht unterhaltendes Lied zu singen.

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Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Maxim Leo und Jochen Gutsch erzählt Gallenberger von einem nur scheinbar im großen Glück vereinten, einem mittelalten Paar, das sich schließlich für eine temporäre Trennung entscheidet. Nicht nur Herbst ist dabei toll, such Christiane Paul ist famos. „Es ist nur eine Phase, Hase“ gelingt es immer wieder, auf amüsante Weise in genau die Wunden zu piksen, die mit so einer Lebens- beziehungsweise Partnerschaftskrise meist einhergehen.

„Boss Baby“ dreht zweite Runde im Kino

Das „Boss Baby“ ist groß geworden und der Film kriegt eine Fortsetzung: Der smarte, anzugtragende Knirps, der für die „Baby Corp.“ gearbeitet hat, ist nun ein erfolgreicher Geschäftsmann. Aber der erwachsene Ted hat kaum Zeit für seine zwei kleinen Nichten Tabitha und Tina oder seinen Bruder Tim.

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Doch für eine neue Mission verjüngt Baby-Agentin Tina die Brüder – und das ungleiche Gespann ist wieder da, um die Welt vor einem bösen Baby, das alle Eltern zu Zombies machen will, zu retten. Der Film „Boss Baby – Schluss mit Kindergarten“ knüpft an den Vorgänger „Boss Baby“ an, der 2017 ein Kinohit war.

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„Die Schule der magischen Tiere“: Familienspaß mit Uhl und Peschel

Gerade erst sollen die Dreharbeiten zu einem zweiten Teil zu Ende gegangen sein. Zuvor aber kommt der erste Teil der „Schule der magischen Tiere“ in unsere Kinos. Es handelt sich um die Adaption einer Kinderbuchreihe, von der schon über 7 Millionen Bücher verkauft worden sein sollen, die schon in über 20 Sprachen übersetzt wurde:

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Regisseur Gregor Schnitzler („Soloalbum“) hat sich dieser Geschichte rund um sprechende Tiere und Schulkinder angenommen. Die literarische Vorlage stammt von der Autorin Margit Auer. Im Fokus steht Ida, die es nach einem Umzug zunächst schwer hat an der neuen Schule. Die dann aber ein magisches Tier an ihre Seite gestellt bekommt: einen kuschelig-süßen, sprechenden Fuchs.

„Supernova“: Alzheimer-Drama mit Colin Firth

Seit zwanzig Jahren sind der Pianist Sam (Colin Firth) und sein Freund Tusker (Stanley Tucci) ein glückliches Paar. Als bei Tusker eine frühe Demenz diagnostiziert wird, gibt Sam seine musikalische Karriere auf, um sich ganz um seinen Lebensgefährten zu kümmern. In ihrem alten Wohnmobil unternehmen die beiden eine Reise in den idyllischen Lake District in Nordengland, um Freunde, Familie und Orte ihrer gemeinsamen Vergangenheit zu besuchen.

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Der britische Regisseur und Schauspieler Harry Macqueen hat ein stilles Drama über eine Liebe inszeniert, die vor einer existenziellen Krise steht. Dabei verlässt sich sein kammerspielartiger Film ganz auf die beiden versierten Hauptdarsteller Colin Firth und Stanley Tucci.

Pantomime mit Mission: „Resistance“ zeigt unbekannten Marcel Marceau

In „Resistance – Widerstand“ wagt sich Jesse Eisenberg wieder einmal an einen Charakter nach einem realen Vorbild. Er spielt Marcel Mangel – bekannt als Marcel Marceau, der 2007 gestorbene vielleicht berühmteste Pantomime der Welt.

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Von dessen späterem Ruhm ist zu Beginn des rund zweistündigen Dramas aber nicht viel zu spüren. Noch ohne Künstlernamen widersetzt sich der junge Marcel da dem Wunsch seines jüdischen Vaters, die Familienmetzgerei zu übernehmen. Stattdessen bewundert er Charlie Chaplin und will es selbst als Künstler schaffen. Er schließt sich dem französischen Widerstand gegen die Nazis an. Die Gruppe plant, Hunderten jüdischen Waisenkindern bei der Flucht in die Schweiz zu helfen – Marcels Kunst und Humor erweisen sich dabei als unverzichtbar.

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Quelle: dpa