Rapper Haftbefehl
Foto: Paul Zinken/dpa

Das Klinikum in Darmstadt hat am Donnerstagnachmittag offenbar einen prominenten Patienten gehabt: Rapper Haftbefehl wurde mit einer Schussverletzung in dem Krankenhaus vorstellig – diese hat er sich wahrscheinlich selbst zugefügt.

Der Rapper, der mit bürgerlichem Namen Ayhut Anhan heißt, soll sich selbst in den Unterschenkel geschossen haben, das berichtet der „Hessische Rundfunk“. Zu dem Missgeschick ist es offenbar im Frankfurter Bahnhofsviertel gekommen.

Haftbefehl soll sich dabei unter Einfluss von Alkohol und Drogen befunden haben. Der 34-Jährige musste aufgrund der erlittenen Verletzungen, die aber nicht lebensgefährlich sind, dann ins Krankenhaus.

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Dort wurde er zunächst stationär behandelt. Die Polizei Südhessen bestätigte einen Zwischenfall, durch den ein 34 Jahre alter Mann mit einer Schussverletzung am Bein im Krankenhaus vorstellig wurde – ein Name wurde dabei von Polizeiseite aber nicht genannt.

Allerdings heißt es in der Erklärung, dass sich der Patient „gegenüber den verständigten Polizeibeamten äußerst unkooperativ“ gezeigt habe, und die Beamten prüfen, wie es zu der Verletzung gekommen ist. Es gebe aber Hinweise, dass er sich sie selbst zugefügt habe.

Darüber hinaus wurden die Meldeanschrift des Verletzten und eine Bar im Darmstädter Stadtteil Dieburg durchsucht. Dort wurden allerdings keine Beweismittel gefunden, um den Sachverhalt zu klären.

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Anfang Juni hat der gebürtige Offenbacher sein neues Album „Das weiße Album“ veröffentlicht, das in den deutschen Charts auf dem vierten Platz gelandet ist. Der Song „Conan x Xenia“ mit Shirin David hat es ebenfalls auf den vierten Platz in den Charts geschafft.

Noch erfolgreicher war David mit ihrer Debüt-Album „Supersize“ – die ehemalige „Deutschland sucht den Superstar“-Jurorin hat es bis ganz an die Spitze der Charts geschafft. Dafür gab es von David nicht nur einen Dank an die Hater, sondern auch wieder einmal viel nackte Haut!