Die Serie „Game of Thrones“ ist nach acht Staffeln beendet – doch nicht alle Zuschauer sind nach dem Finale zufrieden und hätten sich einen anderen Ausgang für die Mega-Serie gewünscht.

+++ ACHTUNG: DIESER TEXT ENTHÄLT SPOILER! Wenn ihr keine Informationen zur sechsten und letzten Folge der achten Staffel von Game of Thrones erfahren wollt, lest auf keinen Fall weiter! +++

Der Eiserne Thron ist geschmolzen, der neue König sitzt im Rollstuhl und ist eigentlich auch kein Mensch, sondern inzwischen ein dreiäugiger Rabe. Bran Stark, jetzt „Bran, der Gebrochene“, herrscht nun also in Westeros, wie das Ende der finalen Staffel von „Game of Thrones“ in der Nacht zum Montag offenbart hat. Es ist nicht gerade der Ausgang, den sich Millionen Fans in aller Welt erhofft haben. Für die letzten Episoden ernten die Macher deshalb heftige Kritik.

Die Enttäuschten fragen sich, wieso den Drehbuch-Autoren nichts Besseres eingefallen ist. Wir stellen drei Fan-Theorien vor, die in jedem Fall besser gewesen wären als die tatsächlichen Handlungen.

1. Theorie: Der Nachtkönig

Nach Folge zwei der Final-Staffel war die Welt von Westeros noch eingermaßen in Ordnung. Reichlich Handlungsstränge waren aufgebaut und es stand die epische Schlacht zwischen Menschen und Untoten vor der Tür von Winterfell. Und als ob das allein nicht nervenraubend genug wäre, machte eine Theorie die Runde, die den Fans einen Schauer über den Rücken jagte. Der Nachtkönig fehlte nämlich am Ende der zweiten Episode und ließ die Frage offen: Hält er sich bloß im Hintergrund oder ist er ganz woanders?

Der Theorie auf Reddit zufolge hat er sich mit seinem Eis-Drachen von seiner Armee, die vor der Burg Winterfell aufmarschiert, verabschiedet und auf den Weg nach Königsmund begeben.

Dort sollte er mit dem Eis-Drachen auf erheblich schwächere Gegner und vor allem nicht auf die zwei verbliebenen Drachen treffen. Die Hauptstadt wäre womöglich eine leichte Beute geworden. Denn Cerceis spätere Taktik, die Menschen der Hauptstadt als Schutzschild, hätte den Nachtkönig wohl kaum interessiert. Netter Nebeneffekt: Der Anführer der Weißen Wanderer wandelt die Bevölkerung in neue Untote für seine Armee und klärt mit diesen den Rest von Winterfell.

Hätten sich die Autoren an die Theorie gehalten, hätte das Ende sicher weit mehr Optionen  für finale Kämpfe um den Eisernen Thron parat gehalten, denn außer der Königin und ihrem Gefolge wäre in Königsmund niemand draufgegangen und der große, scheinbar unbesiegbare Feind hätte bis zum Ende für Aufregung gesorgt.

2. Theorie: Kleinfinger

Petyr Baelish war knapp sieben Staffeln lang ein Überlebenskünstler. Doch dann tagt das Tribunal der Nordmänner und Arya schlitzt ihm die Kehle auf. Einer Theorie zufolge stirbt in diesem Moment aber nicht „Kleinfinger“, sondern eine Gesichtslose, die zuvor in seine Rolle schlüpfte.

Basis für diese These ist eine Szene kurz vor dem vermeintlichen Tod, als er einer Unbekannten in einer abgelegenen Ecke von Winterfell etwas übergibt. Dies soll eine Münze gewesen sein, wie sie Arya einst von Jaqen H’ghar erhalten hatte. Es ist ein Zeichen der Gesichtslosen, die in Braavos beheimatet sind, einem Ort, an dem Baelish Verwandte hatte.

Der gerissene Mann mit dem Gespür für Intrigen hätte Staffel acht in jedem Fall gut getan und wäre eine große Unbekannte im Kampf um den Eisernen Thron geworden. Vermutlich hätte er dort am liebsten selbst Platz genommen. Wettbüros führten den „Meister der Münze“ lange bei den Quoten für die Herrschaft von Westeros unter den Favoriten.

Insbesondere nachdem im Nachtkönig der vermeintlich gefährlichste Gegner von Jon Schnee und Co. stirbt, hätte ein Strippenzieher dem Finale als unterhaltsame Abwechslung gut zu Gesicht gestanden.

3. Theorie: Ned Stark

Wenn es in einer Serie möglich ist, dass ein Geköpfter noch lebt, dann bei Game of Thrones! Und so verwundert es kaum, dass es eine Theorie gab, nach der Ned Stark noch lebt. Der Lord von Winterfell hatte bereits in Staffel eins überraschend die Segel gestrichen, nachdem er zuvor zum Fan-Liebling aufgestiegen war. Allein deshalb hätte er Staffel acht den fehlenden Glanz verliehen.

Und wie bitteschön wäre es darstellbar gewesen, dass der Wächter Nordens gar nicht tot ist? Entweder so wie bei Petyr Baelish, dass Jaqen H’ghar seine Finger im Spiel hat. Er saß der These zufolge gleichzeitig mit Ned Stark im Gefängnistrakt des Roten Bergfrieds und wurde von Varys bezahlt, um Ned zu retten. So starb an Neds Stelle ein anderer Gefangener.

Noch cooler wäre es allerdings gewesen, wenn der Nachtkönig Königsmund erobert und dabei den toten Ned zum Untoten wiedererweckt. Welche Fallstricke dann in den abschließenden Episoden möglich gewesen wären, wagt man kaum zu träumen.

Die Realität

Doch so sitzt da nun Bran in seinem Rollstuhl in Königsmund, nachdem Arya den Nachtkönig und Jon seine geliebte Daenerys kurzerhand abgestochen haben. Ein aus – zumindest gefühlt – gewürfelten Überlebenden zusammengestellter Rat entscheidet über den neuen König und Jon trifft sich mit Geist und Tormund an einer Mauer. Das ist es doch wirklich nicht! 

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+++ Was passiert in Folge 1? Vorsicht, Spoiler! +++

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