Foto: dpa/Chris Pizzello
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George R.R. Martin ist der Mann hinter „Game of Thrones“. Die weltweit gefeierte Serie basiert in wesentlichen Teilen auf seiner noch nicht abgeschlossenen Buchreihe „Das Lied von Eis und Feuer“. Diese werde jedoch anders enden, als es in der Serie in der Nacht zum Montag zu sehen war.

Acht lange Jahre mussten die „GoT“-Fans auf das Ende ihrer Serie warten. In der Nacht von Sonntag auf Montag war es dann so weit. Game of Thrones ist Geschichte. Nach 73 Episoden und acht Staffeln ist die preisgekrönte Fantasy-Saga zu Ende gegangen.

Das Wie hat dabei allerdings längst nicht Jedem gefallen. Schon während der Ausstrahlung der finalen Folgen forderten Fans in einer Online-Petition, dass die achte Staffel gestoppt und neu gedreht werden solle. Auch das Ende, dass zuvor schon in einem Leak veröffentlicht wurde, führte zu höchst unterschiedlichen Fan-Reaktionen. Viele, zum Teil entscheidende Fragen, blieben offen.

Klar ist dabei, dass sich die Serie schon seit längerer Zeit von der eigentlichen Buchreihe von Martin entfernte. Aus einem einfachen Grund: Der Autor und „GoT“-Schöpfer hat die beiden letzten Bänder, „The Winds of Winter“ sowie „A Dream of Spring“, schlicht noch nicht fertiggestellt.

Wann das sein wird, ist noch unklar. Jetzt scheint aber immerhin festzustehen, dass die Bücher anders enden werden als die Serie. In einem Eintrag auf seiner Webseite „Not A Blog“ setzt sich Martin mit dem Finale der TV-Show auseinander und bedankt sich bei den Drehbuchautoren David Benioff und D.B. Weiss, den Darstellern, dem ausstrahlenden Sender HBO und der gesamten „GoT“-Crew für eine unglaubliche Reise.

Es sei ein Ende gewesen, aber auch ein Anfang. Denn für ihn gehe es nun weiter. „Ich bin noch hier, ich bin noch immer fleißig. […] Und ich schreibe.“ Sein sechster Band, „The Winds of Winter“, sei sehr spät dran, das wisse er. „Aber ich werde es fertigstellen und dann kommt ‚A Dream of Spring'“.

Ob es das gleiche Ende wie in der TV-Serie geben wird, werde er oft gefragt. Und auch darauf hat er eine Antwort: „Ja. Und nein. Und ja. Und nein. Und ja. Und nein. Und ja.“ Was man dabei nie vergesse dürfe: „Ich arbeite mit einem ganz anderen Medium als David und Dan“.

Die Drehbuchautoren hätten nur sechs Stunden für die finale Staffel gehabt. Er gehe aber davon aus, dass seine zwei letzten Bücher allein schon ein 3000-seitiges Manuskript füllen werden. Und wenn noch mehr Seiten und Kapitel benötigt werden sollten, werde er diese einfach hinzufügen.

Es gebe zum Beispiel zahlreiche Charaktere in seinen Büchern, die es nie in die TV-Serie geschafft haben und andere, die in der TV-Serie schon gestorben sind, in seinen Büchern aber noch leben.

Den Fans macht er daher folgenden Vorschlag: „Ich schreibe es. Ihr lest es. Dann kann sich jeder seine eigene Meinung machen und darüber im Internet diskutieren.“

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