Foto: Chris Raphael/Amazon Prime Video/dpa
Foto: Chris Raphael/Amazon Prime Video/dpa

Fundamentale Christen wollen mit einer Petition die britische Amazon-Serie „Good Omens“ stoppen. Die Adaption des Fantasy-Romans „Ein gutes Omen“ von Terry Pratchett und Neil Gaiman aus dem Jahr 1990 stelle Teufel und Satanisten als normal und sogar als gut dar.

Die Online-Petition sammelte bis zum Freitagmorgen mehr als 20.000 virtuelle Unterschriften.

Die christlichen Serienkritiker wandten sich zunächt allerdings mit ihrer Aktion an den Streamingdienst Netflix, obwohl die beanstandete Reihe beim Konkurrenten Amazon Prime läuft.

„Wir entschuldigen den Fehler. Die Proteste werden nach dem Ende der Kampagne an Amazon übergeben“, hieß es auf der Onlineseite der Petition. In der „Good Omens“-Serie, die seit Ende Mai zu sehen ist und von der BBC mitproduziert wurde, tun sich ein Dämon und ein Engel zusammen, um die Geburt des Antichristen zu verhindern.

Hier gibt es den Trailer zu „Good Omens“:

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Die fundamentalen Christen stören sich nicht nur an der ungewöhnlichen Freundschaft von Gut und Böse, sondern auch daran, dass Gott in der Komödie von einer Frau gesprochen wird.

Weitere Infos zu Amazon Prime Video:

Bei Amazon Prime Video handelt es sich um ein Streaming-Angebot des Online-Riesen Amazon. Wer über eine kostenpflichtige Prime-Mitgliedschaft verfügt, hat Zugriff auf tausende Filme, Serien und weitere Video-Formate. Zu den beliebtesten Inhalten, die über das Internet im Stream abgerufen werden können, gehören Serien wie „The Walking Dead“, „You Are Wanted“ oder auch „American Gods“.

Ebenso können Filme und Serienepisoden über die Prime-Video-App heruntergeladen und zu einem späteren Zeitpunkt auch offline ohne Internetverbindung geschaut werden. Wie auch beim Streaming-Konkurrenten Netflix lassen sich ausgewählte Inhalte bei Amazon Prime mit der Download-Funktion herunterladen und auch unterwegs ohne Internetverbindung anschauen.

Quelle: dpa