Foto: Screenshot Youtube
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„…Und das hier ist das Ende.“ Adrienne Koleszar lässt keinen Zweifel. Es ist vorbei. Aber womit? Und wie lange?

Die 34-Jährige, die den inoffiziellen Titel „Deutschlands schönste Polizistin trägt“, hat Schluss gemacht – mit Instagram. Das kommt insofern überraschend, als dass sie mit ihren Postings aus dem Privatleben knapp 700.000 Follower angesammelt hat und das „Geschäft“ ganz gut lief.

Das lag vor allem an der vielen nackten Haut, die sie ihren Fans auf der Foto-Plattform präsentierte. Doch scheinbar hat Koleszar beim Gang in die Öffentlichkeit auch die Schattenseiten des Influencer-Daseins erlebt. Erst vor kurzem gab sie die Trennung von ihrem Freund bekannt, der ihr dorthin offenbar nicht folgen wollte.

Seit Anfang des Jahres ist die Polizistin nach rund einem halben Jahr Auszeit für Reisen und Instagram wieder im Dienst. Auch auf ihrer Dienststelle sah man den Gang an die Öffentlichkeit mit den vielen freizügigen Bildern und Einblicken ins Privatleben nicht unbedingt gerne.

Nun soll Schluss sein, aber nicht für immer: „Ich werde wiederkommen, ganz bestimmt. Weil ich das hier genauso liebe, wie die Realität.“

In einem epischen, mitunter wirren Beitrag versucht die Polizistin zu erklären, weshalb Instagram bei ihr jetzt erstmal Pause hat. Unter anderem heißt es: „Social Media macht manchmal traurig. Irgendwie ein Fakt, der so real geworden ist, dass ich Gänsehaut bekomme. So habt ihr abgestimmt. […] Wir verstecken uns hinter unseren Bildschirmen, Tag für Tag, verfassen bedeutende unbedeutende Texte und meinen am Ende doch alles ganz anders. Weil Honig besser schmeckt als Essig.“

 
 
 
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Sie schreibt das Ende selbst. Hat sie gesagt. Und das hier ist das Ende. [Punkt]  . Mehr wollte ich nicht schreiben. Und doch möchte ich noch was loswerden. Ich werde wiederkommen, ganz bestimmt. Weil ich das hier genauso liebe, wie die Realität. Also das echte Leben. Das was unglaublich viele Menschen nicht [mehr] wirklich können. Einfach LEBEN. Weil sie nicht da sind. So wie ich eben auch ganz oft. Social Media [Instagram] macht manchmal traurig. Irgendwie ein Fakt, der so real geworden ist, dass ich Gänsehaut bekomme. So habt ihr abgestimmt. Auf Menschen zugehen, miteinander sprechen, sagen was man denkt, sagen was man fühlt, einfach ehrlich sein auch wenn es wehtut. Das haben wir verlernt. Wir verstecken uns hinter unseren Bildschirmen, Tag für Tag, verfassen bedeutende unbedeutende Texte und meinen am Ende doch alles ganz anders. Weil Honig besser schmeckt als Essig. Und nichts sagen, ist besser als lügen. Und alle Optionen offenhalten, ist besser als die Wahrheit. Bloß niemanden verletzen. Und doch tun wir genau das. Diese Mentalität. Ich kann sie nicht ausstehen. Vergleiche! Das Leben der Anderen. Maßstab. Bittersüße Selbstverletzung. Tag für Tag. Wir kümmern uns weniger um unser eigenes wundervolles Leben, als das Leben anderer zu beobachten, zu beneiden, zu bewerten, zu beurteilen, zu verurteilen, wegzuwischen und von vorn. Endlosschleife. #bedeutungslos

Ein Beitrag geteilt von Adrienne Koleszár (@adrienne_koleszar) am Feb 17, 2019 um 10:27 PST

Die Fans reagieren mit Verständnis und Zuspruch. Ein User schreibt: „Immer nur auf den Body reduziert, dabei steckt doch ein wundervoller Geist dahinter, der frei sein möchte.“ Wie dem auch sei, einige werden die Postings der Blondine jedenfalls vermissen.

 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Adrienne Koleszár (@adrienne_koleszar) am Jul 22, 2018 um 10:00 PDT

 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Adrienne Koleszár (@adrienne_koleszar) am Jun 11, 2018 um 8:02 PDT

 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Adrienne Koleszár (@adrienne_koleszar) am Jan 4, 2018 um 10:59 PST

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