Daniel Craig letztmals als 007? Enthüllungen zum 25. James-Bond-Film

Die Macher der James-Bond-Filme wollen am Donnerstag nähere Details zu Bond 25 bekanntgeben. Es gibt sehr viele Gerüchte...
James Bond 007
Foto: Jörg Carstensen/dpa

Die Macher der James-Bond-Filme wollen an diesem Donnerstag nähere Details zu Bond 25 bekanntgeben. In einer Liveübertragung im Internet ab 14.10 Uhr soll unter anderem die illustre Besetzung des 25. Agentenabenteuers vorgestellt werden.

Darüber hinaus wird auch die Verkündung des Filmtitels erwartet. Auf den offiziellen Twitter- und Instagram-Kanälen des berühmten Agenten wurde am Mittwoch eine „Live-Enthüllung von einer ikonischen 007-Location“ angekündigt. Anschließend sollen die Darsteller Fragen von Zuschauern beantworten. Na, das kann ja heiter werden.

Spekulationen um die Karibik-Insel Jamaika

Fans spekulieren bereits, dass das Event auf Jamaika stattfinden könnte. Laut Medienberichten ist die Karibikinsel einer der wieder einmal zahlreichen Drehorte für Bond 25. Auch der erste Kinofilm „James Bond 007 jagt Dr. No“ (1962) mit Sean Connery und „Leben und sterben lassen“ (1973) mit Roger Moore wurden dort gedreht. Zum Hintergrund: Bond-Autor Ian Fleming besaß auf Jamaika ein Haus, in dem er seine Romane schrieb. Jamaika als Drehort lag somit im wahrsten Sinne des Wortes sehr nahe.

Bond 25 wird voraussichtlich das letzte 007-Abenteuer mit Daniel Craig in der Hauptrolle sein. Der 51-Jährige hatte schon im August 2017 verkündet, dass er ein fünftes Mal den Agenten spielen wird. Wie sich nun herausstellen könnte: zum letzten Mal.

Regie führt der US-Amerikaner Cary Joji Fukunaga, nachdem der ursprüngliche Regisseur Danny Boyle „wegen kreativer Differenzen“ von dem hoch dotierten Projekt zurückgetreten war. Der Start des Films wurde bereits zweimal verschoben. Nun soll der Film am 8. April 2020 in die Kinos kommen.

1953 veröffentlichte Schöpfer Ian Fleming unter dem Titel „Casino Royale“ seinen ersten 007-Roman und ließ bis zu seinem Tod 1964 elf weitere (und neun Kurzgeschichten) folgen, ehe andere Autoren die Reihe fortsetzten. Seit „Lizenz zum Töten“ dienen die Filme als Vorlage für die Romane und nicht mehr andersherum.