Schuhe im Schuhregal
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Muffiger Geruch und Wollmäuse sind schlimmstenfalls die Vorboten des schlechten Gefühls, wenn man eingelagerte Kleidung oder Bettdecken wieder hervorholt. Vielleicht schwirrt eine aufgescheute Kleidermotte umher.

Was lebt wohl noch darin? Haben die Textilien die Monate im feuchten Keller oder dunklen Dachboden gut überstanden? Wenn nicht, waren sie falsch eingepackt. Wer Schimmelbildung vermeiden will, sollte die beim Kauf beiliegenden Anti-Mold-Sticker für Schuhe und Handtaschen nutzen.

Betten bekommen ein Lager an einem Ort, der gut belüftet werden kann und trocken ist. Die Decke oder das Kissen vor dem Einmotten zu reinigen, sei nicht unbedingt nötig, erläutert Hedderich. „Es reicht, sie gut zu lüften und zum Trocknen an einen warmen Platz zu hängen.» Das Bettzeug sollte locker in einen atmungsaktiven Stoff wie einen alten Bettüberzug gelegt werden. Folie sei keine gute Wahl. Denn Restfeuchte sollte entweichen können, sonst bildet sich Schimmel.

Schuhe müssen gut gereinigt sein – selbst, wenn sie nur für einige Zeit in den Schuhschrank wandern. Denn Leder saugt Schlamm und feuchten Staub auf, und man bekommt ihn nicht mehr richtig raus, erläutert Claudia Schulz vom Deutschen Schuhinstitut (DSI) in Offenbach. Die Schuhe sollten auch trocken sein, wenn sie gelagert werden.

Aber feuchte Schuhe sollte man nie an die Heizung stellen, denn dann trocknet das Leder aus und bekommt Risse. Stattdessen sollte Zeitungspapier, das saugfähiger als anderes Papier sei, im Schuh die Nässe aufsaugen. Anschließend Schuhcreme auftragen, polieren und den Schuhspanner einlegen. Claudia Schulz verpackt ihre Modelle zum Schutz noch in Stoffsäckchen.

Alte Elektrogeräte aufzubewahren, sei grundsätzlich schwierig. Der Kaffeevollautomat, der nach Jahren wieder hervorgeholt wird, kann sogar zum Gesundheitsrisiko werden. «Die Automaten bekommt man nie ganz frei von Kaffeeresten. Auch CDs kapitulieren meist mit der Zeit – gerade, wenn etwas auf ihnen liegt und reibt. Außerdem schaden den Datenspeichern Feuchtigkeit im Keller oder übermäßige Wärme in den Sommern auf dem Dachboden.

Quelle: dpa