Wessen 25. Geburtstag wird in diesem Jahr groß gefeiert?

Pokemon spielt in der Kindheit und Jugend mehrerer Generationen eine wichtige Rolle. 2021 feiert Pokemon den 25. Geburtstag – erstmal erschien das Spiel 1996 in Japan.
Pokémon Go
Foto: Silas Stein/dpa

Nintendo setzt für künftige Smartphone-Spiele auf die Erfahrung der Macher von „Pokémon Go“. Als erstes Spiel aus der neuen Kooperation soll in diesem Jahr eine Mobil-Version des Nintendo-Klasikers „Pikmin“ herauskommen.

„Pokemon Go“ sorgte 2016 als neue Version des Klassikers „Pokemon“ für Schlagzeilen. „Pokeman“ feiert 2021 seinen 25. Geburtstag, 1996 kamen erstmals die Kult-Spiele in Japan heraus. Niantic, die US-Firma hinter „Pokémon Go“, spezialisiert sich auf sogenannte „erweiterte Realität“ (Augmented Reality, AR), bei der digitale Objekte auf dem Bildschirm in reale Umgebungen integriert werden.

Details zum „Pikmin“-Spiel blieben zunächst knapp: Es werde zum Laufen animieren und die Aktivität unterhaltsamer machen, teilten Nintendo und Niantic am Dienstag mit. Nintendo hielt seine populären Figuren wie Super Mario lange von Smartphones fern, um die Marktposition seiner Spielekonsolen nicht zu untergraben. Inzwischen gibt es einige Apps, die eher als Ergänzung zu den Konsolenspielen gedacht sind. Die aktuelle Nintendo-Konsole Switch verkauft sich unterdessen in der Corona-Pandemie besser denn je.

Nintendo ist auch an der Pokémon Company beteiligt, bei der das Geschäft rund um die kleinen Monsterfiguren liegt. „Pokémon Go“, bei dem man digitale Pokémon in der Umgebung aufspüren und fangen muss, wurde mit dem Start im Sommer 2016 zu einem globalen Phänomen. Inzwischen ließ der Hype nach, aber ein harter Kern aus eingefleischten Fans bringt Entwickler Niantic weiterhin gute Geschäfte. Die Firma aus San Francisco entwickelte eine Plattform, die sie für verschiedene Spiele verwenden kann, darunter eine 2019 gestartete App mit Figuren aus der Harry-Potter-Welt.

Niantic-Chef John Hanke betonte zugleich wiederholt, dass die Technologie ihr volles Potenzial nicht auf Smartphones, sondern auf AR-Brillen entfalten werde, die digitale Objekte direkt ins Blickfeld einblenden. Eine solche Brille wird unter anderem von Apple erwartet, allerdings dürften noch einige Jahre vergehen, bis die Technik dafür reif für einen breiteren Markt ist.

dpa