Half Bun
Foto: Lisa Ducret/dpa

Wer sollte einen „Half Bun“ perfekt beherrschen? Natürlich der Friseur, denn bei dem „Half Bun“ handelt es sich um eine Frisur.

Der halbe Dutt wirkt lässiger und moderner als der normale Dutt. Dabei werden nur die oberen Haare zu einem Dutt zusammengeknotet, die unteren bleiben offen.

Am besten sieht das aus, wenn die offen bleibenden Haare leicht gewellt und voluminös sind, erklärt die Stilberaterin Silke Gerloff aus Offenbach. Das Gute ist außerdem: Der „half bun“ lässt sich auch schon mit halblangen Haaren einfach stylen.

Wichtig zu wissen ist aber: „Wenn er sehr weit oben sitzt, sieht es ein bisschen nach Prinzessinnenkrönchen aus und wirkt sehr mädchenhaft“, betont Gerloff. Außerdem mache der Dutt so ein sehr langes Gesicht.

Wird der halbe Dutt eher nachlässig geknotet, mit heraushängenden Strähnen, steht das eher jungen Frauen und kommt als Frisur für das Festival, den Stadtbummel oder den Strandtag infrage. Am Hinterkopf geknotet, glatt und ordentlich, kann der halbe Dutt auch im Büro oder zu abendlichen Anlässen getragen werden.

Übrigens: Der „half bun“ wird nun zum Teil schon abgelöst vom „double bun“. Hier sitzen zwei Knötchen links und rechts am Oberkopf. Allerdings müsse man beachten, dass das sehr hippiemäßig und auch etwas kindlich wirke, so Gerloff. Der doppelte Dutt ist so eher etwas für den Strand und die Party.

Das Internet-Magazin „Très Click“ feierte im Jahr 2015 den „HalfBun“ als „beste Frisur der New York Fashion Week“. Auch in Berlin sind derzeit immer mehr junge Frauen mit halbem Dutt zu sehen. Kompliziert ist der nicht: Der „HalfBun“ funktioniert wie das Original – nur dass die meisten Haare noch offen nach unten hängen. Die Bloggerinnen beschreiben das so: „Die Frisur (…) können wir in weniger als drei Sekunden, am besten mit drei Tage nicht gewaschenen Haaren und ohne Spiegel hinbekommen.“

Quelle: dpa