Wer sich beim Videospielen als Noob bezeichnet, …?

Die Jugendsprache kann besonders Erwachsene überfordern. Wer sich beim Videospielen als Noob bezeichnet, kriegt etwa nichts auf die Reihe.
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Wenn Computerspieler miteinander reden, versteht man teilweise kein Wort. Die Leute aus diesem Bereich benutzen ständig besondere Begriffe, fast wie bei einer eigenen Sprache. Oft sind es abgekürzte Wörter. Viele davon kommen aus dem Englischen. Wer sich beim Videospielen als Noob bezeichnet, kriegt etwa nichts auf die Reihe. Wir stellen einige Begriffe im Genaueren vor, damit du mitreden kannst:

CHEATEN: Der Begriff kommt von dem englischen Wort to cheat. Das bedeutet übersetzt „betrügen“. Genau darum geht es auch beim Cheaten. Deshalb ist es auch bei Turnieren verboten. Es gibt viele Möglichkeiten, bei Computerspielen zu fuschen. Du bekommst zum Beispiel durch einen Trick mehr Geld. Oder deine Figur ist unbesiegbar.

IMBA: Das ist unfair! So in etwa könnte man das Wort übersetzen. Imba ist eine Abkürzung für imbalanced (gesprochen: imbällänzt). Das ist englisch und bedeutet unausgeglichen. Die Macher von Computerspielen achten darauf, dass die Figuren ihrer Spiele gleich gut sind. Gelingt ihnen das nicht, haben Spieler mit den besseren Figuren einen Vorteil. Imba!

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NOOB: Damit sind Leute gemeint, die noch nicht so gut in einem Spiel sind. Noob (gesprochen: nuub) ist englisch und heißt Anfänger. Oft ist das Wort nicht gerade nett gemeint. Zum Beispiel, wenn jemand im Spiel einen Fehler gemacht hat. Dabei hat doch jeder mal klein angefangen. Das Gegenteil der Noobs sind die Pros, also Profis.

Nicht zu verwechseln ist das Wort „Noob“ übrigens nicht mit einem anderen Wort, das mit N beginnt und immer wieder in ähnlichem Kontext genannt wird. Noob und Nerd sind zwei verschiedene Begriffe – bei Nerds wird in erster Linie auf den Intellekt der jeweiligen Person hingewiesen. Im Vergleich zum Noob geht es darum dabei nicht um die mangelnden Fähigkeiten.

dpa