Foto: dpa
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Mit einer Serie bizarrer Tweets hat der Rapper und selbst ernannte US-Präsidentschaftskandidat Kanye West Verwirrung gestiftet. Textnachrichten, die später offenkundig zum großen Teil wieder gelöscht wurden, enthielten unter anderem Vorwürfe gegen seine Ehefrau Kim Kardashian.

West schrieb: „Kim hat versucht, mit einem Doktor nach Wyoming zu fliegen wie im Film ‚Get Out‘, weil ich gestern geweint habe, als es um das gerettete Leben meiner Tochter ging.“ Er hielt sich Berichten zufolge im US-Bundesstaat Wyoming auf. Zudem sorgte Kanye West mit einem Video für Aufsehen, dort zeigte er sich beim Urinieren auf einer der Grammy-Awards.

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Der Musiker verwies auf seinen Auftritt in South Carolina am Vortag, bei dem er vor einer Menschenmenge über politische Themen geredet hatte. Bei der Veranstaltung, die als Wahlkampfauftritt bezeichnet worden war, brach West in Tränen aus, als er erzählte, sein Vater habe seine Mutter dazu bringen wollen, ihn abzutreiben.

Er deutete auch an, seinerseits zunächst gegen die Geburt des ersten gemeinsamen Kindes mit Kardashian, Tochter North, gewesen zu sein. Das Magazin «People» zitierte daraufhin eine anonyme Quelle aus dem Umfeld des Paares, wonach Reality-TV-Star Kardashian schockiert sei, dass ihr Mann diese private Geschichte erzählt habe.

West irritierte auch mit mehr als einem Dutzend weiterer Tweets, von denen einige nicht verständlich waren, während andere davon handelten, dass Menschen ihn seiner Freiheit berauben wollten: «Wenn ich eingesperrt werde wie (Nelson) Mandela, dann wisst ihr alle warum.».

In anderen Mitteilungen schrieb der Rapper, einer der erfolgreichsten US-Musiker der vergangenen Jahre: «Kommt und holt mich» oder, an Kardashian und offenbar ihre Mutter Kris Jenner gerichtet, dass sie ihn anrufen sollten. West veröffentlichte auch Screenshots von Google-Suchanfragen zu den Schauspielerinnen Jennifer Lawrence und Halle Berry.

West hatte Anfang Juli angekündigt, für die US-Präsidentschaftswahl kandidieren zu wollen. Dass er als unabhängiger Kandidat tatsächlich ernsthaft bei der Abstimmung im November mitmischen könnte, wird für ausgeschlossen gehalten.

Quelle: dpa