Queen Elizabeth Prinz Philip
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Sie sind die Hoffnungsträger des britischen Königshauses: Skandalfrei und beliebt stehen Prinz William und seine Frau Herzogin Kate wie wenige Royals für den Wandel hin zu einer modernen Monarchie. Am Donnerstag feiern Will und Kate, wie viele Briten sie nennen, ihren zehnten Hochzeitstag. Nicht gerade positiv ist ein Spitzname konnotiert. In den Medien wird der Spitzname „Die Firma“ („The Firm“) gern für die britische Royal Family verwendet.

Es gibt wohl nicht wenige Royals-Fans, die sich wünschen, dass William direkt zum König gekrönt wird, wenn seine Großmutter Elizabeth II. (95) irgendwann einmal stirbt. Dass diese Zeit für den Herzog von Cambridge, wie der offizielle Titel lautet, näher rückt, machte der Tod seines Großvater Prinz Philip deutlich.

Nun aber steht erst einmal die Rosenhochzeit an. Es sind gute Nachrichten für das Königshaus, denn kurz nach der Trauerfeier für Prinz Philip ist der Jahrestag ein Zeichen, dass das Leben weitergeht und eine Erinnerung an die Trauung in der Kathedrale Westminster Abbey.

Von diesem 29. April 2011 sind viele Bilder noch im Kopf. Kates atemberaubendes Kleid, ihre Schwester Pippa Middleton als Brautjungfer im figurbetonten Kleid, der blaue Himmel und Williams Lächeln in roter Paradeuniform. Und natürlich der öffentliche Kuss des frischbackenen Ehepaares auf dem Balkon des Buckingham-Palasts, von Millionen Menschen an den Bildschirmen erwartet und erhofft.

Drei Kinder haben Kate und William mittlerweile. Zur erneuten royalen Woche passt, dass Prinzessin Charlotte kurz nach dem Ehrentag ihrer Eltern sechs Jahre alt wird – am 2. Mai.

Nur selten sieht man die jüngere Schwester von Irgendwann-einmal-König Prinz George (7) in der Öffentlichkeit. Zum Geburtstag wird es vermutlich ein neues offizielles Bild der Prinzessin geben, fotografiert von Mutter Kate – wie schon vom jüngsten Sohn Prinz Louis zu dessen drittem Geburtstag am vorigen Freitag. Auch ein neues Porträt der Eltern ist denkbar.

Quelle: dpa