Welche beiden Städte hatten jeweils einen Bürgermeister, der später Bundeskanzler geworden ist?

Köln und Berlin hatten jeweils einen Bürgermeister, der später Bundeskanzler geworden ist: Konrad Adenauer und Willy Brandt.
Willy Brandt
Ein Bild von Willy Brandt. Foto: Shutterstock/lindasky76
Willy Brandt
Ein Bild von Willy Brandt. Foto: Shutterstock/lindasky76

Die Wege in die und nach dem Eintritt auch in der Politik sind so unterschiedlich wie ihre Gesichter. Zwei deutsche Politiker waren erst Bürgermeister einer Stadt und später Bundeskanzler: Konrad Adenauer und Willy Brandt. Somit hatten Köln und Berlin hatten jeweils einen Bürgermeister, der später Bundeskanzler geworden ist.

Adenauer wurde am 18. September 1917 von der Kölner Stadtverordnetenversammlung ohne Gegenstimme auf zwölf Jahre zum bis dahin jüngsten Oberbürgermeister der Stadt Köln und damit gleichzeitig zum bis dahin jüngsten Oberbürgermeister einer deutschen Großstadt überhaupt gewählt. Das Amt, das ihm offiziell am 21. Oktober 1917 durch Erlass des Königs von Preußen übertragen wurde, hatte er bis 1933 und erneut für einige Monate des Jahres 1945 inne. 1949 wurde Adenauer der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Dieses Amt bekleidete der CDU-Mann bis 1955.

Willy Brandt war von 1969 bis 1974 der vierte deutsche Bundeskanzler. Vom 3. Oktober 1957 bis zu seinem Eintritt in die Bundesregierung (Außenminister und Vizekanzler) am 1. Dezember 1966 war er Regierender Bürgermeister von Berlin.