Was gilt schon mal als K.-o.-Kriterium für einen Fernsehauftritt, wenn der sogenannte Moiré-Effekt vermieden werden soll?

Wenn ein mit der Kamera aufgezeichnetes Objekt zu kleinkariert ist, kommt es zu Überlagerungen. Man spricht dann vom Moiré-Effekt.
Moire-Effekt
Foto: Shutterstock/tomertu
Moire-Effekt
Foto: Shutterstock/tomertu

Wenn im Fernsehen das mit der Kamera aufgezeichnete Objekt fein gerastert oder selbst schon ein Raster- oder Pixelbild ist, kommt es zu Überlagerungen. Zu kleinkariert ist es dann – ein K.-o.-Kriterium für einen Fernsehauftritt.

Dabei spricht man vom sogenannten Moiré-Effekt. Dieser tritt häufig bei fein gerasterten Kleidungsstoffen oder -mustern auf, oder wenn beispielsweise ein TV-Monitor am Set steht.

„Moiré“ kommt vom französischen Wort „moirer“, das so viel wie „marmorieren“ bedeutet. Es gibt auch sogenannten „Moiré-Stoffe“ – wollene oder seidene Gewebe mit wellenartigem Schimmer auf der ganzen Fläche.