Foto: shutterstock.com / Ramon Carretero
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Mythos oder Wahrheit: Muss ein weißer Hai immer in Bewegung bleiben, um nicht zu ersticken? Aus unserer Reihe unnützes Wissen…

Die Antwort lautet: Ja. Weiße Haie müssen tatsächlich immer in Bewegung bleiben, um nicht zu ersticken. Solche Hochseehaie schlafen beispielsweise auch im Schwimmen und nutzen ihren Antrieb, um atmen zu können.

Weiße Haie schwimmen mit geöffnetem Maul, dadurch kann Wasser in die Kiemen gelangen und der Sauerstoff aus dem Wasser gezogen und ins Blut abgegeben werden. Würden weiße Haie nicht schwimmen, könnte kein Sauerstoff ins Blut gelangen, wie würden also ersticken.

Mit einer durchschnittlichen Länge von ungefähr vier Metern und einer maximalen Länge von rund sieben Metern gehört der Weiße Hau zu den größten Haien überhaupt.

Interessant: Die Weibchen werden deutlich größer als die Männchen, die eine Maximalgröße von fünf Meter Länge erreichen können. Bis zu dreieinhalb Tonnen kann das Gewicht eines Weißen Hais betragen.

Weiße Haie haben eine thunniforme Schwimmweise. Was heißt das? Die Schwanzflosse dient bei einer solchen Schwimmweise als Hauptantrieb, während der Rumpf des Tieres fast gar keine Schwingungen ausübt. Mit dieser Art und Weise ist sehr schnelles Schwimmen auf kurzen Strecken, aber auch langsames, ausdauerndes Schwimmen bei hoher Energieeffizienz möglich.

Weiße Haie kommen beinahe in allen Ozeanen der ganzen Welt sowie im Mittelmeer vor. In den kalten Gebieten um die Antarktis und Arktis sowie im Schwarzen Meer und der Ostsee kommen Weiße Haie jedoch nicht vor.

Weiße Haie befinden sich häufig in Küstennähe und kommen im relativ flachem Wasser sowie Lagunen, Häfen oder Buchten vor, allerdings nicht in Süßwasserbereichen oder Brackwasser.

Gelegentlich tun sich Weiße Haie auch in Gruppen aus zehn oder mehr Tieren zusammen, doch in der Regel treten sie alleine oder paarweise auf.