Würfel
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Möchtest du mal deine Mitschüler, Lehrer und Eltern verblüffen? Dann leg dich unter den Tisch und sage: Du weißt, welche Zahl die drei Würfel ergeben, die ein Zuschauer auf der Tischplatte gewürfelt hat. Wer zum wahren Würfel-Experten werden will, der kann auch mit diesem Wissen angeben: Verdoppelt man die Kantenlänge eines Würfels, wird sein Volumen verachtfacht.

Wie das funktioniert, erfährst du in dem Buch „Wie man einen Schokoladendieb entlarvt … und andere mathematische Zaubertricks“ von Carla Cederbaum. Sie kennt sich mit Mathe gut aus. Und das ist wichtig, denn Mathematik steckt hinter allen Tricks. Etwa auch, wie du mit einer einzigen Frage einen Lügner entlarvst. Die Autorin erklärt in dem Buch genau, wie das funktioniert. Und sie verrät, welche mathematischen Kniffe dahinterstecken.

Für andere sieht es etwa beim Würfeltrick dann aus, als könntest du zaubern. In Wirklichkeit steckt dahinter Mathematik und ein bisschen Übung: Während du unter dem Tisch liegst, lässt du einen Zuschauer mit drei Würfeln würfeln. Er soll sich die Summe der Augenzahlen merken und dreht dann die Würfel auf den Kopf. Mit einem Zauberspruch kündigst du nun an, dir das Bild durch den Tisch hindurch zu merken.

Dann stehst du wieder auf, blickst auf die Würfel und fängst schnell an zu rechnen: Die gegenüberliegenden Seiten eines Würfel ergeben immer die Zahl 7. Also 1 und 6, 2 und 5, 3 und 4. Bei drei Würfeln sind das zusammen immer 21 Augen. Davon ziehst du die Zahl der Augen ab, die du siehst. Zum Beispiel 3, 4 und 1. Dann bleiben 13 übrig. Das ist die Zahl, die sich der Zuschauer gemerkt hat!