Hagel
Foto: Mick Tsikas/AAP/dpa

Sintflutartige Regenfälle und heftige Gewitter – der Sommer zeigt sich nicht immer von seiner besten Seite. Hausbesitzer sollten angesichts des unbeständigen Wetters ihren Versicherungsschutz prüfen.

Mindestens vorhanden sein sollten Hausrat- und Wohngebäudeversicherung, erklärt Michael Wortberg von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in Mainz. Denn dann werde etwa ein vollgelaufener Keller nicht zu einem finanziellen Risiko.

Die Wohngebäudeversicherung greife bei Schäden am Haus, die durch Feuer-, Sturm-, Hagel– oder Leitungswasser entstehen. Zusätzlich sei eine Elementarschadenversicherung sinnvoll, die auch für Schäden durch Überschwemmung nach Starkregen, Erdrutsch oder Blitzschlag aufkomme. Schäden an Möbeln oder Wertgegenständen, die etwa durch Feuer entstehen, seien mit der Hausratversicherung abgedeckt.

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Ob ein umfassender Versicherungsschutz möglich ist, hängt dabei vom Standort des Haues ab. Befinde sich das Gebäude in einem bekannten Überschwemmungsgebiet, werden entsprechende Schäden oft nicht abgedeckt, warnt Wortberg. In anderen Gebieten seien Policen nur mit Selbstbehalt möglich. Das heißt: Im Schadensfall müssten Versicherte eine gewisse Summe selbst tragen.

Übrigens: Voraussetzung für Hagel sind Gewitterwolken. Nur äußerst selten hagelt es mitten in der Nacht. Dafür gibt es auch eine plausible Erklärung. Wenn der Boden von der Sonne stark aufgeheizt ist und sich hohe Gewitterwolken bilden, kann es auch hageln.