Lukla in Nepal, St. Maarten in der Karibik und Funchal auf Madeira findet man in Ranglisten der weltweit …?

Funchal auf Madeira, Lukla in Nepal und St. Maarten in der Karibik findet man in der Rangliste der gefährlichsten Flughäfen der Welt.
Flugzeug Frankfurt Flughafen
Foto: travelview/Shutterstock

Was verbinden die meisten Menschen mit einer Trauminsel? Wahrscheinlich schneeweiße Sandstrände, türkisblaues Wasser, Kokosnusspalmen und tropische Wärme. Doch es war ein Eiland, das weder als Strandparadies noch für Badewannentemperaturen bekannt ist, das 2017 zum dritten Mal in Folge bei den renommierten World Travel Awards als „bestes Inselreiseziel der Welt“ ausgezeichnet wurde: Madeira. Auf Madeira liegt auch der Flughafen Funchal. Funchal auf Madeira, Lukla in Nepal und St. Maarten in der Karibik findet man in der Rangliste der gefährlichsten Flughäfen der Welt.

Die Vulkaninsel vor der Küste Westafrikas feiert ab diesem Jahr das 600. Jubiläum ihrer Entdeckung. Zwar wurde Madeira schon im 6. Jahrhundert vor Christus von den Phöniziern entdeckt. Doch 1418 landete der Portugiese Joao Goncalves Zarco nach einem Sturm auf Madeiras Nachbarinsel und nannte sie aus Dankbarkeit Porto Santo, Heiliger Hafen. Ein Jahr später nahm der Seefahrer dann auch die Hauptinsel Madeira für Portugal in Besitz.

So lockt Madeira in diesem Jahr und 2019 mit zahlreichen Events, Ausstellungen und Volksfesten. Der berühmteste Sohn der Insel ist Cristiano Ronaldo. „Madeira kann jedem etwas bieten. Die Insel hat so viele wunderschöne Orte“, erklärt der Fußballprofi. 2Das ganze Jahr herrscht ein angenehm mildes Klima, die Qualität der Hotels und Dienstleistungen ist enorm hoch, die Infrastruktur ausgezeichnet. Madeira ist zudem ein sehr sicheres Reiseziel.“ Nach Madeira kommen Wanderer, Taucher, Badegäste, Gourmets und Kulturbegeisterte.

Ronaldo ist quasi der König von Madeira. Und mit Sicherheit die beste und zudem noch globale Werbung für seine Heimatinsel. Das wird schon direkt bei der Ankunft klar: „Wir sind soeben auf dem Internationalen Flughafen Madeira – Cristiano Ronaldo gelandet“, sagt die Flugbegleiterin. Im vergangenen Jahr weihte der fünfmalige Weltfußballer den Flughafen in Funchal höchstpersönlich auf seinen eigenen Namen um. Bevor Urlauber zum Hotel aufbrechen, muss noch schnell das obligatorische Foto mit der weltberühmten Ronaldo-Büste am Flughafenausgang gemacht werden. Leider geriet sie derart daneben, dass der entstellte Bronzekopf viel Spott hervorrief.

dpa