Kühlschrank
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Hätten Sie es gewusst? Kühlschränke mit hoher Energieeffizienz sparen zwar einiges an. Stromkosten, aber der Kostenvorteil macht sich nicht immer bemerkbar. Der Grund dafür sind die höheren Preise für energiesparende Modelle, wie der Tüv Süd erklärt.

Die Anschaffungskosten ließen sich auch über einen langen Zeitraum häufig nicht durch die eingesparten Stromkosten ausgleichen. Deshalb lohnt es sich für Verbraucher, den konkreten Kostenvorteil für ein im Handel ausgesuchtes Gerät nachzurechnen. Dabei hilft das EU-Energielabel.

Zunächst lässt sich die Energieeffizienz eines Geräts an der Skala auf dem Label erkennen, das in der EU viele Geräte im Handel tragen müssen. Bei Kühlschränken reicht die Skala vom Bestwert A+++ für einen sehr niedrigen Stromverbrauch bis zum Wert D für entsprechend wenig energieeffiziente Modelle.

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Ein Kühlschrank mit dem Wert A+++ verbraucht nach Angaben des Tüv Süd 50 Prozent weniger Strom als ein Modell der Klasse A+. Kühlschränke unterhalb der Klasse A+ finden sich kaum noch im Handel.

Auf dem Label geben die Händler darüber hinaus konkret an, wie viele Kilowattstunden ein Gerät im Jahr im Durchschnitt verbraucht. Die daraus resultierenden Stromkosten lassen sich in Bezug zum Kaufpreis setzen.

Übrigens: Die Dortmunder Mischung bezeichnet ein Gemisch aus kurzkettigen Kohlenwasserstoffen, das als Kältemittel in Kühlschränken benutzt wird und Fluorkohlenwasserstoffe (FKW) sowie Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) ersetzt.

Kühlschränke finden Verwendung für die Lagerung von Nahrungsmitteln, Medikamenten, Chemikalien und vielem mehr. Durch die niedrigere Temperatur laufen chemische Reaktionen und biologische Prozesse, die beispielsweise Lebensmittel ungenießbar und Medikamente unbrauchbar werden lassen, deutlich langsamer ab. Die typische Betriebstemperatur im Innern von Haushaltskühlschränken liegt zwischen 2 und 8 Grad.

Quelle: mit dpa-Material