Uno
Foto: Shutterstock/phaustov

Spielen am heimischen Tisch ist einer Umfrage zufolge in Deutschland beliebt. 70 Prozent von 2000 befragten Erwachsenen sehen sich als Intensiv- oder zumindest als Gelegenheitsspieler. Sie greifen zu Karten-, Würfel, Brett- und Strategiespielen, wie das Umfrageinstitut Yougov im Oktober 2017 vor der Essener Spielemesse „Spiel ’17“ mitteilte.

Sechs von zehn Befragten wollen gerade solche Spiele mit ihren Kindern spielen, die sie selbst früher gespielt haben. Da sind „Mensch Ärgere Dich Nicht“, „Monopoly“ oder „Siedler von Catan“ im Rennen. Auch das Kartenspiel „Uno“, das 1971 auf den Markt kam.

Altbewährtes steht also hoch im Kurs. Doch selbst knapp 50 Jahre nach der Veröffentlichung gibt es noch immer Unklarheiten bezüglich des Regelwerks. Oft im Zentrum von Streitigkeiten: die „Zieh Zwei“-Karten – die man, entgegen eines weit verbreiteten Irrtums nicht mit selbigen verlängern darf.

In einem entsprechenden Tweet des offiziellen Uno-Accounts heißt es: „Du darfst „Zieh Zwei“- und „Zieh Zwei“-Karten nicht aufeinanderlegen.

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Und auch die Kombination von „Zieh Zwei“- und „Zieh Vier“-Karten ist nicht erlaubt:

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Spiele hat fast jeder zuhause. Nur zwei Prozent der Befragten besitzt überhaupt kein Brett- oder Kartenspiel. Geht es um die Anschaffung eines neuen Spiels, nutzt die Mehrheit Empfehlungen von Freunden oder selbstgemachte Erfahrungen bei Spieleabenden. Mit komplizierten und langen Anleitungen wollen sich die meisten aber nicht aufhalten, so das Umfrageergebnis.

Quelle: mit Agenturmaterial (dpa)