Duden 28. Auflage 12. August 2020
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Modeschöpfer Harald Glööckler (56) kann sich sechs Jahre nach seinem Wegzug von Berlin nach Rheinland-Pfalz eine dauerhafte Rückkehr in die Bundeshauptstadt derzeit nicht vorstellen. „Nein. Ich denke, es müsste eine Mischung sein zwischen Stadt- und Landleben“, sagte der Künstler der Deutschen Presse-Agentur. Er wolle künftig aber wieder öfter an der Spree sein. „In der Pfalz vermisse ich etwas das pulsierende Leben und die wilde Energie der Stadt.“

Er freue sich, in der Metropole Freunde und Bekannte und auch bisher unbekannte Gesichter zu sehen. „Ich denke, ich kann trotz meines Umzugs immer noch sagen: Ich bin ein Berliner.“

Glööckler wurde in Maulbronn (Baden-Württemberg) geboren und lebt seit 2015 in Kirchheim. Die Pfalz habe ihn geerdet, sagte er. „Die Natur tut mir und meiner Seele gut. Aber wie heißt es: Ich hab noch einen Koffer in Berlin, der bleibt dort, und das hat seinen Sinn.“

Aktuell sei er für zwei Tage in Berlin – bei seinem ersten Besuch seit langem finde er die Hauptstadt verändert vor. „Diverse Geschäfte und Lokale haben die Pandemie nicht überstanden“, meinte Glööckler. Berlin sei aber eine Stadt, die sich immer wieder neu erfinde. „So wie ich, das haben Berlin und ich gemeinsam.“

Es wird „pompöös“ im Urwald: Modeschöpfer Harald Glööckler will 2022 in das RTL-Dschungelcamp in Australien ziehen. Der 55-Jährige kündigte seine Teilnahme am Freitagabend in der Dschungelcamp-Ersatzshow des Senders aus Hürth bei Köln an. „Es geht mir in erster Linie um PR. Weil ich brauche PR, damit es finanziell nicht schlecht wird“, erklärte der für seine opulent-kitschige Optik bekannte Modemacher seine Beweggründe. Zudem sei er „ein Junge vom Land“. Er habe schon viele Ratten in seinem Leben gesehen.

Glööckler war damit der zweite Promi, dessen Teilnahme an der Show bekannt gegeben wurde. Mitte der Woche hatte bereits Lucas Cordalis, Sohn des allerersten Dschungelkönigs Costa Cordalis, verkündet, bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ mitmachen zu wollen.