Rudyard Kipling Dschungelbuch
Foto: dpa - Bildfunk+++

Mit seiner Geschichtensammlung „Die Dschungelbücher“ schrieb sich Rudyard Kipling in die Unsterblichkeit: Der Menschenjunge Mogli wächst bei Wölfen im Urwald auf und lernt das harte Gesetz des Dschungels von seinen tierischen Freunden, dem Bär Balu und dem Panther Baghira. Im Original ist die Fabel eher düster, wurde aber 1967 schwungvoll von den Disney-Studios in einen sehr erfolgreichen Zeichentrickfilm verwandelt.

Rudyard Kipling wurde am 30. Dezember 1865 in Bombay (heute Mumbai) geboren. Seine Eltern waren Briten, die in die Kronkolonie ausgewandert waren. Mit sechs Jahren wurde er zu Pflegeeltern in England geschickt. Doch er war sehr unglücklich und kehrte im Alter von 16 Jahren nach Lahore im heutigen Pakistan zurück. Er arbeitete als Journalist für eine Lokalzeitung und begann nebenher, Kurzgeschichten und Gedichte zu schreiben.

In vielen seiner Werke zeichnete Kipling mit Ironie die Schwächen und Konflikte der englischen Bevölkerung in Britisch-Indien nach. 1889 kehrte er nach London zurück und wurde einer der bekanntesten und beliebtesten Schriftsteller. 1907 erhielt er als erster Brite den Liternaturnobelpreis. Am 18. Januar 1936 starb Kipling kurz nach seinem 70. Geburtstag.

Quelle: dpa