Coronavirus

Das Coronavirus SARS-CoV-2 ist ein Krankheitserreger, der die Viruserkrankung COVID-19 auslöst. Diese Viruserkrankung wurde erstmals 2019 in Wuhan beschrieben und verbreitet sich durch Tröpfcheninfektion sowie die luftgetragene Übertragung über Aerosole.

Das Coronavirus hat für eine Pandemie gesorgt, die zurzeit weltweit Auswirkungen auf das Leben aller Menschen und zudem Auswirkungen auf die Weltwirtschaft hat. Man spricht daher von einer COVID-19-Pandemie, die auch Coronavirus-Krise oder Coronakrise genannt wird.

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Die Atemwegserkankung COVID-19 entwickelte sich im Januar 2020 in China zur Epidemie und breitete sich schließlich weltweit aus. Die Coronakrise wurde durch das bis dahin unbekannte Coronavirus SARS-CoV-2 verursacht und führte dazu, dass die Weltgesundheitsorganisation WHO am 30. Januar 2020 die internationale Gesundheitsnotlage ausrief.

Die meisten Menschen, die sich mit dem Virus infiziert haben, haben nur eine leichte Erkältungssymptomatik mit Frösteln und Halsschmerzen oder gar keine Symptome. Hinzukommen können Fieber und Husten, wie sie auch bei einer Grippe auftreten. Auch Kopfschmerzen oder Durchfall sind möglich.

Laut Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts, kommt es in etwa einem von fünf Fällen zu einem schwereren Verlauf. Patienten bekommen unter anderem Atemprobleme oder eine Lungenentzündung. Betroffen sind zumeist Menschen aus Risikogruppen wie Krebskranke in Chemotherapie, alte Menschen und solche mit Vorerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder auf Diabetes zurückgehenden Organschäden.

Mit einer gewöhnlichen Grippe ist das COVID-19 nur bedingt vergleichbar. Beide sind von einem Virus verursachte Atemwegserkrankungen, deren Verlauf sehr unterschiedlich sein kann – von symptomlos oder mild bis hin zu sehr schwer, mitunter gar tödlich. Beide Erreger werden vorwiegend über Tröpfchen etwa beim Sprechen oder Husten oder auch direkten Kontakt übertragen.

Allerdings kann sich laut WHO Influenza (Grippe) rascher ausbreiten als COVID-19. Schwere bis lebensbedrohliche Verläufe gibt es nach bisherigen Auswertungen bei COVID-19 häufiger als bei der Grippe. Anders als bei der Grippe gibt es gegen Sars-CoV-19 noch keine Impfung und auch keine zielgerichteten Medikamente.

Die Coronakrise hat große gesellschaftliche und wirtschaftliche Folgen: Ob Kreuzfahrt-Unternehmen, Tourismus-Konzerne, der Sport, ja sogar Hollywood oder die Welt der Promis. Die COVID-19-Pandemie führt zu drastischen Einschnitten.

Zudem kann eine Infektion mit dem Virus verschiedene Langzeitfolgen mit sich bringen. Alle Infos dazu gibt es hier.

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Köln: Mann will mit „Rotzlappenbefreiung“ keine Maske tragen – Kündigung

Im Dezember 2020 weigerte sich ein Servicetechniker, einen Auftrag bei einem Kunden auszuführen, der ausdrücklich auf einen Mund-Nasen-Schutz bestand. Dafür reichte er den Angaben zufolge unter dem Betreff "Rotzlappenbefreiung" ein Attest vom Juni 2020 ein, in dem gestanden habe, eine Maske sei für ihn "unzumutbar". Daraufhin wurde ihm gekündigt. Er klagte dagegen, doch die Kündigung ist wirksam.