Foto: dpa/Andreas Gora
Foto: dpa/Andreas Gora

Weil der Videobeweis nicht funktionierte, ist das Finale der Fußball-Champions-League mit einem Eklat zu Ende gegangen.

Passiert ist es in Afrika: Das marokkanische Team Wydad Casablanca erzielte am Freitagabend im Auswärtsspiel gegen Esperance Tunis in der 59. Minute den 1:1-Ausgleich. Allerdings erkannte Schiedsrichter Bakary Gassama aus Gambia den Treffer wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht an, wie der arabische Sportsender Beinsports meldete. 

Dem Bericht zufolge konnte die Entscheidung wegen eines technischen Defekts durch den Videoschiedsrichter nicht überprüft werden. Das Spiel war für mehr als eine Stunde unterbrochen, weil sich Wydad weigerte, die Partie fortzusetzen. Gassama pfiff das Finale schließlich ab, womit Tunis nach einem 1:1 im Hinspiel den Titel gewann.

In den Katakomben kam es anschließend zu tumultartigen Szenen, wie auf einem Video in den sozialen Medien zu sehen war. Der afrikanische Fußballverband CAF will sich am Dienstag in einer außerordentlichen Sitzung mit dem Fall befassen.

Keine News mehr verpassen: Folgt uns jetzt bei Facebook!

(dpa)