Irre Aktion! So akrobatisch verhindert Maxence Muzaton einen Sturz

Maxence Muzaton hat für die verrückteste Szene der Ski-WM in Cortina d'Ampezzo gesorgt. Schaut euch hier das Video an!
Maxence Muzaton
Foto: Giovanni Auletta/AP/dpa
Maxence Muzaton
Foto: Giovanni Auletta/AP/dpa

Mit dem Rennausgang hatte Maxence Muzaton nichts zu tun, der Franzose erreichte bei der Abfahrt noch nicht mal das Ziel – dennoch sorgte er am Sonntag für eine der verrücktesten Szenen der Ski-Weltmeisterschaften in Cortina d’Ampezzo.

Muzaton kam kurz nach dem Start bei mehr als 100 Stundenkilometer ins Straucheln, verkantete, hob kurz ab und drehte sich in der Luft. Er kam wieder auf den Ski auf, rutschte einige Meter rückwärts weiter, ehe ihn der Schwung nochmal drehte und er plötzlich wieder geradeaus fuhr. Er hatte den Sturz tatsächlich noch einmal verhindert.

Hier könnt ihr euch die irre Aktion im Video anschauen:

„Was war das für ein Ding!“, sagte der frühere Skirennfahrer Felix Neureuther als Experte in der ARD. Er verglich Muzaton mit einem Ski-Freestyler und witzelte: „Schau dir diesen wunderbaren 180 an. Er hätte dazwischen vielleicht noch einen Grab einbauen können.“

Sich mit den Händen während der akrobatischen Nummer noch an die Ski zu greifen, auf die Idee kam der Franzose in dem Bruchteil einer Sekunde freilich nicht. „Irre, das ist das Bild dieser WM“, fand Neureuther.

Skirennfahrer Romed Baumann hat sich derweil bei seinem Sturz bei der WM-Abfahrt in Cortina d’Ampezzo am Sonntag eine Gehirnerschütterung zugezogen. Wie der Deutsche Skiverband (DSV) mitteilte, wird der 35-Jährige noch eine weitere Nacht im Teamhotel verbringen und am Montag dann die Heimreise antreten. Zuvor hatte sich der Speedspezialist zu Untersuchungen ins Krankenhaus begeben.

Baumann war nach seiner Zieldurchfahrt am Sonntag weggerutscht und unter die Abgrenzung geschlittert. Dabei erlitt er unter anderem Schnittverletzungen an Mund und Nase. Er beendete die Abfahrt auf Platz 14. Am Donnerstag hatte der gebürtige Österreicher als Zweiter im Super-G für die erste von mittlerweile drei deutschen Silbermedaillen bei den Titelkämpfen in Italien gesorgt. Die weiteren holten Kira Weidle und Andreas Sander jeweils in der Abfahrt.

dpa