Er war der am höchsten gerankte Kämpfer der UFC und eines der neuesten Mitglieder der Hall of Fame der MMA-Organisation. Doch vor Skandalen bewahrt Jon Jones das offenbar nicht.

Der Abend hatte so wunderbar begonnen: Jon Jones wurde in Las Vegas in die UFC-HoF aufgenommen. Doch er endete im Desaster, denn wenige Stunden später wurde der 34-Jährige festgenommen. Aber warum? Was war geschehen?

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Laut einem Bericht des Las Vegas Police Department hatte der Sicherheitsdienst des Caesar Palace, in dem Jones mit seiner Verlobten Jessie Moses und den drei gemeinsamen Kindern untergebracht war, die Polizei verständigt. Moses habe sich zuvor an diesen gewandt und angegeben, große Angst davor zu haben, zurück ins Zimmer zu gehen. Jones‘ jüngste Tochter habe darum gebeten, die Polizei zu verständigen.

Jones soll sie zuvor an den Haaren gezogen und am Verlassen des Zimmers gehindert haben. All dies sei nach seiner Rückkehr von einer Party um 5.30 Uhr geschehen. Er sei stark alkoholisiert gewesen.

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Als er sich anschließend auf dem Weg in einen Stripclub befand, habe die Polizei ihn festgenommen. Dabei habe sich der UFC-Star renitent und aggressiv gezeigt und seinen Kopf auf die Motorhaube eines Streifenwagens geschlagen. Den Beamten habe er vorgeworfen, die „größte Nacht seines Lebens zu ruinieren“. Erst als ihm der Einsatz des Elektroschockers angedroht worden sei, habe Jones sich beruhigt.

 

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Jon Jones: „Zu viel Trauma“ durch Alkohol

Schlussendlich kam der UFC-Kämpfer nach seiner Festnahme für eine Kaution von 8000 US-Dollar frei. Laut „ESPN“ ist eine Gerichtsverhandlung für den 26. Oktober angesetzt. Unmittelbare Konsequenzen gibt es auch: Die UFC hat reagiert und Jones im Pound-for-Pound-Ranking von der Spitzenposition „verbannt“ und auf Position zwei heruntergestuft. Die neue Nummer eins ist jetzt Weltergewichts-Champion Kamaru Usman.

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Auf Instagram äußerte sich Jon Jones wie folgt zu dem Vorfall: „Ich habe zu viel Trauma hinter mir, um Alkohol zu konsumieren. Mein Gehirn kann nicht mehr damit umgehen. Ich lasse ihn für immer in der Vergangenheit.“