UFC 249 Justin Gaethje Tony Ferguson
Foto: AFP/Douglas P. DeFelice

Ultimate Fighting Championship, kurz UFC, ist das weltweit größte Unternehmen, das Mixed-Martial-Arts-Kämpfe auf die Beine stellt. Wir erklären euch, was es mit der UFC auf sich hat, und blicken auch in die Vergangenheit.

Was ist Mixed Martial Arts?

Die Sportart Mixed Martial Arts (zu deutsch etwas „gemischte Kampfkunst“) ist, wie der Name bereits erahnen lässt, im Laufe der Jahre als Mix aus verschiedenen Kampfsportarten entstanden.

Es gab zwar einige Vorläufermodelle, die dem heutigen Sport ähneln, allerdings hat sich MMA erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts geformt. Ein wichtiger Vorreiter war auf dem Weg zu dem Sport, den wir heute kennen, ist der berühmte Schauspieler Bruce Lee.

Er kombinierte verschiedene Kampfstile, die bereits aus den weltweit etablierten Sportarten wie Boxen, Karate oder Judo bekannt waren. UFC-Präsident Dana White bezeichnete Lee einst als „Vater des Mixed Martial Arts“.

Zu den ersten großen Kämpfen, die den heutigen MMA-Duellen nahe kommen, kam es, wenn Athleten aus verschiedenen Sportarten aufeinander getroffen sind. Dazu zählt unter anderem das Duell zwischen Box-Legende Muhammad Ali und dem berühmtesten Wrestler Japans, Antonio Inoki, im Jahr 1976.

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Ebenfalls 1976 kam es zum Aufeinandertreffen zwischen dem Boxer Joey Hadley und dem Karate-Champion David Valovich. Um ein faires Duell zu ermöglichen, wurden verschiedene Kampfstile zugelassen. In den darauffolgenden Jahren häuften sich diese interdisziplinären Kämpfe, wenn auch mit weniger bekannten Namen als Ali und Inoki.

Dadurch wurde zunehmend deutlicher, dass es sowohl von Sportler- als auch von Fanseite Interesse an Kämpfe dieser Art gibt. In den Vereinigten Staaten und Japan wurden erste kleinere Verbände, die solche Kämpfe organisieren, gegründet.

Der Begriff „Mixed Martial Arts“ wurde zu dem Zeitpunkt aber noch nicht verwendet. Erstmals fiel dieser im Rahmen des ersten UFC-Events aller Zeiten im Jahr 1993, als Journalist Howard Rosenberg das, was er zu Gesicht bekam, eben als „Mixed Martial Arts“ bezeichnete.

Dieser Ursprung hat aber dazu geführt, dass MMA zu den vielseitigsten Sportarten der Welt gehört. Die Athleten haben zumeist einen Hintergrund aus einem speziellen Kampfsport wie zum Beispiel Boxen, Karate oder auch Ringen – diese werden dann für MMA angewendet.

Dabei treffen nicht nur verschiedene Sportarten aufeinander, sondern auch Kampfstile – manche Arten sind eher auf harte Tritte und Schläge aus, andere eher technisch und/oder vermehrt auf der Matte beheimatet.

Auch kulturell gibt es Berührungspunkte aus der ganzen Welt: Aus dem asiatischen Raum stammende Sportarten wie Karate und Judo treffen etwas auf Brazilian Jiu Jitsu aus Südamerika, dem professionalen Ringen aus den Vereinigten Staaten oder dem Boxen aus dem antiken Griechenland.

Bis der Begriff aber von den Verbänden aufgenommen wurde, dauerte es noch – die UFC bezeichnete ihre Events noch bis UFC 17 im Mai 1998 vermehrt als „Ultimate Fighting“, um dann auf „Mixed Martial Arts“ umzusatteln.

Welche Regeln gibt es bei Mixed Martial Arts?

Da es sich bei Mixed Martial Arts noch im einen verhältnismäßig jungen Sport handelt, hat sich auch in den vergangenen Jahrzehnten einiges am Regelwerk geändert. Seit 2009 sind die Grundsatz-Regeln in den Vereinigten Staaten offiziell als „Einheitliche Regeln des Mixed Martial Arts“ festgehalten.

Bei den Kämpfen dürfen keine Waffen verwendet werden, zudem ist es verboten, T-Shirts, Judo-Roben oder lange Hosen zu tragen. Boxhandschuhe sind nicht erlaubt, denn die Handschuhe dürfen höchstens 170 Gramm wiegen und die Finger müssen zu sehen sein. Zudem muss ein Mundschutz getragen werden, auch ein Suspensorium (Hodenschutz) ist notwendig.

Wo die Kämpfe stattfinden, da gibt es bei den verschiedenen MMA-Verbänden Unterschiede. Häufig werden sie in Käfigen ausgetragen, wodurch sich in Deutschland auch die Bezeichnung „Käfigkampf“ etabliert hat.

Der größte Verband, die UFC, setzt dabei auf Kämpfe in einem Oktagon, einem Käfig mit insgesamt acht Ecken. Bei kleineren Organisationen finden Kämpfe aber auch in normalen Ringen, wie sie aus Boxen oder Wrestling bekannt sind, statt.

Eine Runde bei einem MMA-Kampf dauert fünf Minuten, dazwischen gibt es eine einminütige Pause. Normalerweise gehen die Kämpfe über drei Runden – die UFC geht inzwischen besonders bei Titelkämpfen aber häufig über fünf Runden.

Wie gewinnt man einen MMA-Kampf?

Bei jedem Kampf gibt es drei Punktrichter, die nach jeder beendeten Runde Punkte für beide Kämpfer verteilen. Dabei muss mindestens ein Kämpfer zehn Punkte erhalten, sein Gegner kann entweder weniger Punkte erhalten oder, wenn die Runde ausgeglichen war, ebenfalls zehn.

Am Ende des Kampfes werden die Punkte jeder einzelnen Richter zusammengerechnet. Dabei kommt es jeweils darauf an, für welchen Kämpfer sich die Mehrheit der Richter entscheidet.

Haben also zwei Richter Kämpfer A als Sieger, ist die Entscheidung des dritten Richters unerheblich. Ergibt sich aus den Punkten von zwei der drei Richter jeweils ein Unentschieden, ist auch egal, für wen sich der noch ausstehende Richter entschieden hat – die Mehrheit (in diesem Fall ein Remis) hat Bestand.

Ein Kampf kann aber auch vorzeitig beendet werden, dann spielen die Bewertungen der Richter keine Rolle. Beendet werden kann ein Kampf unter anderem durch Submission (Aufgabe des Gegners), Technical Knock-out und Knock-out.

Bei der Submission ist es der verlierende Kämpfer, der entweder durch Abklopfen oder dadurch, dass er es dem Ringrichter verbal kommuniziert, aufgibt. Beim Technical Knock-out ist es der Ringrichter, der die Entscheidung fällt, dass ein Kämpfer nicht mehr in der Lage ist, fortzuführen.

Deutlich seltener als beim Boxen kommt es bei Mixed Martial Arts zu Knock-outs, weil die laufenden Runden nicht unterbrochen werden. Zu Knock-outs kommt es nur, wenn ein Kämpfer bewusstlos ist.

Darüber hinaus gibt es natürlich noch die Möglichkeit, dass ein Kämpfer aufgrund von Regelverstößen im laufenden Kampf disqualifiziert wird. Alternativ kann es auch zur Aufgabe eines Kämpfers kommen, etwa weil er sich ohne gegnerische Einwirkung verletzt hat oder unwohl fühlt.

Was ist bei Mixed Martial Arts erlaubt und was nicht?

Die Frage, die sich viele Einsteiger in den MMA-Sport stellen: Was darf man denn im Käfig überhaupt und was nicht? Denn im Gegensatz zu den meisten Arten des Kampfsports gibt es ja dabei nicht von Hause aus eine Einschränkung, welche Körperteile man zum Kampf verwenden darf.

Während es da kaum Einschränkungen gibt, herrschen sehr wohl Regeln, was man bei seinem Gegner wiederum nicht machen darf. In erster Linie wird dabei vor Angriffen auf den Kopf geschützt – jegliche Angriffe gegen Kopf, Augen, Mund, Hals oder das Haareziehen sind verboten.

Zudem ist es unter anderem untersagt, die Kleidung oder Handschuhe des Gegners zu halten. Auch die Seile und der Zaun des Käfigs dürfen nicht verwendet werden. Und nein, kratzen, beißen, spucken und kneifen ist ebenfalls verboten.

Ähnlich wie in vielen anderen Kampfsportarten heißt es nicht, dass es rüpelhaft zugeht, nur weil es zur Sache geht. Entsprechend ist eigentlich auch das Beleidigen untersagt, wobei sich die Strafen von Ringrichter-Seite dafür in Grenzen halten. Wenn man die Anweisungen des Ringrichters ignoriert oder einen Gegner während einer Unterbrechung attackiert, hat das ebenfalls Konsequenzen.

Welche Gewichtsklassen gibt es bei Mixed Martial Arts?

Bei Mixed Martial Arts wurden elf Gewichtsklassen eingeteilt, in die die Kämpfer je nach Körpergewicht eingeteilt werden. Orientiert wurde sich dabei an der Masseeinheit Pfund, die ja in den Vereinigten Staaten verwendet wird – dadurch entstehen in Kilogramm manchmal ziemlich krumme Werte.

Beim größten Verband, der UFC, werden neun der elf Gewichtsklassen verwendet – auf die kleinste (Atomweight, bis 47,6 kg) und die größte Einheit (Super Heavyweight, über 120,2 kg) wird dabei verzichtet.

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Strohhalmgewicht (Frauen): bis 52,2 Kilogramm

Fliegengewicht (Männer/Frauen): bis 56,7 Kilogramm

Bantamgewicht (Männer/Frauen): bis 61,2 Kilogramm

Federgewicht (Männer/Frauen): bis 65,8 Kilogramm

Leichtgewicht (Männer): bis 70,3 Kilogramm

Weltergewicht (Männer): bis 77,1 Kilogramm

Mittelgewicht (Männer): bis 83,9 Kilogramm

Halbschwergewicht (Männer): bis 93 Kilogramm

Schwergewicht (Männer): bis 120,2 Kilogramm

Was ist die UFC?

1993 wurde die Ultimate Fighting Championship gegründet. Noch vor dem Begriff „Mixed Martial Arts“ wurde vom „Ultimate Fighting“ gesprochen. Denn die Sportart MMA, wie wir sie heute kennen, gab es zu dem Zeitpunkt ja noch nicht.

Für das erste Event (UFC 1), das im November 1993 stattgefunden hat, wurde auch noch mit Fragen wie „Kann ein Wrestler gegen einen Boxer gewinnen?“ beworben – für die Athleten, etwa Kickboxer, Sumo-Ringer oder Jiu-Jitsu-Kämpfer, waren die anderen Sportarten komplettes Neuland.

Es wurde ein Turnier mit acht Teilnehmern veranstaltet, das Royce Gracie gewinnen konnte. Gracie, der eigentlich aus dem Jiu Jitsu kommt, wurde zu einem MMA-Pionier und ist mittlerweile Mitglied der Hall of Fame.

In den ersten Jahren ging es aber noch ziemlich ungeordnet zu, weil es noch wenige Regeln und Beschränkungen gab. So kam es bei UFC 3 zu einem Kampf zwischen Keith Hackney und Emmanuel Yarbrough, obwohl es einen Gewichtsunterschied von knapp 180 Kilogramm gab – heutzutage wäre das undenkbar.

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Nach und nach führte die UFC selbst Regeln ein. Allerdings gab es auch einen Vorstoß der Politik, angeführt von John McCain. Der Präsidentschaftskandidat von 2008 wollte den aufkommenden Sport ursprünglich komplett verbieten, sodass eine Einigung mit verschärften Regularien und klaren Sicherheitsvorkehrungen der einzige Kompromiss war.

Wie wurde die UFC so erfolgreich und populär?

In den kommenden Jahren hat sich die UFC zunehmend professionalisiert und wurde zum Geheimtipp für Kampfsport-Fans. 2005 ging der Verband dann mit „The Ultimate Fighter“, einer Reality-Show, bei der Athleten um einen UFC-Vertrag in sechsstelliger Höhe kämpften, an den Start.

Die Show, die an Montagabenden direkt nach der damals größten Wrestling-TV-Show WWE RAW lief, wurde zum Erfolg und rettete nach Ansicht von UFC-Präsident White das Unternehmen, das wirtschaftlich immer noch zu kämpfen hatte.

Durch das wachsende Interesse von Fans und Medien liefen dann auch die Pay-per-View-Käufe der großen Events deutlich besser – Kämpfer wie Tito Ortiz, Chuck Liddell oder Randy Couture wurden immer bekannter.

Während der weltgrößte MMA-Verband bereits 2006 höhere Einnahmen durch die Großevents generieren konnte als die WWE und alle Box-Verbände, wurde die UFC auch zunehmend ins Ausland vermarktet.

Brock Lesnar, der in der WWE berühmt wurde, schloss sich 2008 der UFC an und sorgte noch einmal für einen Hype und steigende Zahlen. Auf der Lesnar-Welle konnten aber auch andere klassische MMA-Kämpfer wie Cain Velasquez, Jon Jones oder Anderson Silva mitschwimmen, die ihrerseits durch ihre UFC-Erfolge zu Stars der Szene wurden.

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In den 2010er-Jahren wurden die Schlagzeilen um die UFC dann von zwei Namen dominiert: Conor McGregor und Ronda Rousey. Beide schafften schnell den Sprung zu weltweit bekannten Sportstars, die durch ihren Erfolg im Sport lukrative Werbeaufträge erzielen konnten und sich auch in den Massenmedien einen Namen gemacht haben.

Wer sind die Konkurrenten der UFC?

Mit zunehmendem Erfolg ist es der UFC gelungen, die Konkurrenz abzuhängen und einstige Rivalen teilweise sogar aufzukaufen. Mitte und Ende der 00er-Jahre zählte Strikeforce etwa noch zu den größten Konkurrenten, bereits 2011 kam es zur Übernahme seitens der UFC.

Dem aktuell größten MMA-Konkurrentzen der UFC, Bellator, ist es in den vergangenen Jahren durch größere TV-Deals gelungen, erstmals in der Jahresbilanz einen Profit vorzuweisen.

Währenddessen hat die UFC Medienberichten zufolge alleine 2019 Einnahmen von rund einer Milliarde US-Dollar (rund 880 Millionen Euro) generiert. Die Kluft zwischen dem Marktführer und den Konkurrenten ist also riesig.

Wie viel ist die UFC wert?

Nachdem die UFC auch nach der Jahrtausendwende noch einige Jahre finanziell nicht über den Berg war, hat sich der Verband in den vergangenen Jahren zu einem Milliardenunternehmen gemausert.

Seit 2016 ist das Unternehmen Endeavor Eigentümer der UFC, sie mussten einen Betrag von umgerechnet rund 3,5 Milliarden Euro bezahlen, um die Rechte am MMA-Marktführer zu erwerben.

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UFC-Präsident White hat zwei Jahre nach dem Eigentümerwechsel in einem Interview erklärt, dass sich der Wert weiter gesteigert hat und inzwischen über 6,1 Milliarden Euro wert sei.

Bei einem Umsatz, der sich zuletzt jährlich auf einem hohen dreistelligen Millionenbetrag eingependelt hat, gehen Experten davon aus, dass der Wert des Unternehmens in den kommenden Jahren weiter steigen wird.

Wer ist UFC-Präsident Dana White?

Dana White trat erstmals als Manager der beiden Kämpfer Tito Ortiz und Chuck Liddell in der UFC in Erscheinung. White knüpfte dadurch Kontakte innerhalb des Unternehmens, die ihm verhalfen, 2001 zum Präsidenten der UFC ernannt zu werden.

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In seiner Zeit als Verantwortlicher hat White die UFC zu einem milliardenschweren Unternehmen geformt. Er selbst tritt häufig bei den Großevents auf und hat mittlerweile den Spitznamen „König des Mixed Martial Arts“.

Zum Zeitpunkt des Eigentümerwechsels 2016 hielt White neun Prozent des Unternehmens, agiert aber nach wie vor als Präsident und hält auch weiterhin Anteile an der UFC. Medienberichten zufolge hat White durch seine Rolle als UFC-Präsident und Anteilseigner selbst ein Vermögen von über 400 Millionen Euro.

Wer sind die bekanntesten Kämpfer der UFC?

Der mit Abstand bekannteste UFC-Kämpfer ist Conor McGregor, der spätestens seit seinem Kampf mit Boxer Floyd Mayweather jr. im August 2017 und zahlreichen Eskapaden auch Nicht-Sportfans ein Begriff ist.

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Während sich der Ire gerne selbst als „besten MMA-Kämpfer aller Zeiten“ bezeichnet, sehen es viele Fans und Experten anders. Viele sehen Jon Jones als „GOAT“, also als „Greatest Of All Times“.

Jones hat sich in beeindruckender Manier innerhalb kürzester Zeit an die Spitze des Unternehmens gesetzt und steht in aller Regelmäßigkeit an der Spitze des offiziellen UFC-Ranking.

>> Hier geht Conor McGregor nicht auf einen Gegner los, sondern auf einen älteren Mann in einem Pub <<

Khabib Nurmagomedov, der spätestens durch seinen Kampf mit McGregor inklusive anschließender Massenschlägerei innerhalb und außerhalb des Rings, bekannt wurde, zählt ebenfalls zu den größten MMA-Kämpfer seiner Zeit.

Zu weiteren UFC-Legenden zählen George St.Pierre, Anderson Silva, Chuck Liddell, Randy Couture, Fedor Emelianenko und Tito Ortiz. Große Bekanntheit dadurch, dass sie auch in der WWE aufgetreten sind, haben Brock Lesnar, Ken Shamrock und Cain Velasquez erlangt.

Wer sind die bekanntesten Frauen in der UFC?

Was Conor McGregor für die UFC-Herren geleistet hat, ist Ronda Rousey in der Frauendivision gelungen. Sie hat sich selbst als Star auch für Nicht-Sportfans positioniert und damit das Scheinwerferlicht auf ihre Kämpfe gerichtet.

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Unter anderem war Rousey auch in „The Expendables“ und dem siebten Film der „Fast & Furious“-Reihe zu sehen – neben der kleinen Hollywood-Karriere ging auch sie danach zum Wrestling und zählte zu den ersten Frauen, die in einem Main Event von WrestleMania stand.

Letztmals stieg Rousey im Dezember 2016 in einem UFC-Ring, verlor aber in unter einer Minute gegen Amanda Nunes, die inzwischen zu den dominanten Kräften der UFC-Frauendivision zählt. Zu den anderen großen Namen zählen Joanna Jedrzeyczyk, Tatiana Suarez und Holly Holm.

Was ist der Oktagon in der UFC?

Während andere MMA-Verbände in einem Ring oder anders geformten Käfigen antreten, werden die Kämpfe der UFC in einem Oktagon ausgetragen. Dabei handelt es sich um einen Käfig mit acht Ecken.

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Bereits seit 1993 setzt die UFC auf diese Käfige. Der Durchmesser der Kampffläche beträgt rund zehn Meter – an den Seiten gibt es nicht etwa Ringseile, sondern ist der Käfig bezäunt. Der Boden innerhalb des Käfigs ist übrigens nicht gefedert.

Findet die UFC auch in Deutschland statt und wo werden die Events übertragen?

Während die meisten UFC-Events natürlich in den Vereinigten Staaten stattfinden, hat es aber auch schon große Veranstaltungen auf der ganzen Welt gegeben – auch in Deutschland.

Das erste auf deutschem Boden ausgetragene Event war UFC 99, das im Juni 2009 in Köln stattgefunden hat. Seitdem waren auch schon Hamburg, Oberhausen und die Hauptstadt Berlin Austragungsort internationaler Top-Kämpfe.

Seit einigen Jahren werden alle Großevents der UFC inklusive der Fight Nights auf dem Streamingdienst DAZN übertragen. Dort sind übrigens auch Kämpfe des UFC-Konkurrenten Bellator zu sehen.

Geht die UFC während der Corona-Krise weiter?

Nach dem Ausbruch des Coronavirus in Europa und Nordamerika mussten zwischen März und Mai 2020 insgesamt fünf Events der UFC abgesagt werden, die wichtigsten Kämpfe wurden dabei auf spätere Zeitpunkte verschoben.

Allerdings hatten die Verantwortlichen stets die Absicht, die Unterbrechung möglichst kurz zu halten und bereits am 9. Mai wurde das erste Event (UFC 249) ohne Fans in Jacksonville ausgetragen.

Nach zwei weiteren Veranstaltungen in Jacksonville und insgesamt fünf in Las Vegas hat Dana White die sogenannte „Fight Island“ als neuen Austragungsort für die kommenden Events angekündigt.

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Die „Fight Island“ befindet sich auf der Yas Island in Abu Dhabi, dort wurde bereits im September 2019 UFC 242 ausgetragen. Einige Kämpfer konnten aufgrund der Einreisebeschränkungen in die Vereinigten Staaten nicht antreten.

Dadurch kam es immer wieder zu Absagen bei einzelnen Fights. In Abu Dhabi gibt es das nicht und somit erhoffen sich die Verantwortlichen wieder einen etwas geregelteren Verlauf bei den Events auf der Privatinsel.

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In einem Umkreis von rund 15 Quadratkilometer auf Yas Island sollen nur UFC-Athleten, Kämpfer und andere Mitarbeiter unterkommen – neben einer Arena und Trainingsbereichen gibt es dort auch ein Hotel und Essensausgaben. Dadurch, dass sich die Mitarbeiter so von der Außenwelt abschirmen, soll das Infektionsrisiko mit Covid-19 minimiert werden.

In der UFC geht es häufig ziemlich zur Sache – Platzwunden und weitere unschöne Verletzungen gehören dazu. Der Sport, egal ob Fußball, NFL oder Eishockey, hat allerdings auch deutlich schönere Seiten zu bieten.

Hier stellen wir euch die heißesten Sportmoderatorinnen der Welt vor.