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Knapp drei Monate nach seiner Lungentransplantation hat der dreifache Formel-1-Weltmeister Niki Lauda die Klinik wieder verlassen. Das teilte das Allgemeine Krankenhaus (AKH) Wien am Mittwoch mit.

Der wegen des langen Krankenhausaufenthalts ziemlich geschwächte Patient müsse nun in einer mehrwöchigen Rehabilitation wieder zu Kräften kommen. „Selbstverständlich wird Niki Lauda, wie auch alle anderen TransplantationspatientInnen, weiter durch das Lungentransplantationsteam des AKH Wien beziehungsweise der Medizinischen Universität Wien betreut“, hieß es in einer Mitteilung.

Der 69-Jährige hatte Anfang August eine Spender-Lunge erhalten, nachdem sich sein Zustand wegen einer Entzündung der Lungenbläschen dramatisch verschlechtert hatte. Das Immunsystem hatte begonnen, die Lunge zu attackieren. Der ehemalige Rennfahrer, der unter anderem Aufsichtsratschef des Formel-1-Teams von Mercedes ist und als Luftfahrtunternehmer arbeitet, musste an eine externe Pumpe angeschlossen werden, die als Ersatz für die Lunge das Blut mit Sauerstoff versorgte. Zudem versagte eine seiner vor vielen Jahren transplantierten Nieren.

Der als Kämpfer mit eisernem Willen bekannte Lauda erholte sich von dem schweren Eingriff relativ schnell. Seine Ärzte im Wiener AKH hatten sich schon wenige Tage nach der Operation zufrieden mit dem Heilungsverlauf gezeigt. Das Krankenhaus gehört mit rund 120 Lungen-Transplantationen im Jahr zu den fünf größten Zentren dieser Art weltweit. Insgesamt wurden an der Klinik bisher knapp 2000 Lungen verpflanzt. Die Überlebensrate der Patienten liegt nach Angaben des AKH nach fünf Jahren bei 75 Prozent.

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(dpa)