Snowboard-Weltmeister wird diese Woche Vater – dabei ist er seit 15 Monaten tot

Der zweifache Snowboard-Weltmeister Alex Pullin ist im Juli 2020 gestorben. Im Oktober 2021 ist er zum ersten Mal Vater geworden. Wie das geht, erklären wir hier!
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Foto: Screenshot Instagram/ellidy_

Snowboard-Fans standen im vergangenen Jahr unter Schock, als öffentlich wurde, dass der zweifache Weltmeister Alex Pullin verstorben ist. 15 Monate nach seinem Tod gibt es nun überraschende Neuigkeiten – er ist in dieser Woche Vater geworden.

Im Juli 2020 war – besonders in Alex Pullins Heimat Australien – die Bestürzung groß, als die Nachricht vom Tode des Snowboarders bekannt wurde. Beim Tauchen mit Speerfischen kam es zu einem Unfall. Zurück an Land wurde versucht, Pullin wiederzubeleben – das aber vergeblich. Im Alter von nur 32 Jahren verstarb er.

Witwe Ellidy Pullin bringt gemeinsames Kind zur Welt

Etwas mehr als ein Jahr später gibt es aber schöne Neuigkeiten von seiner Witwe Ellidy, die Nachricht lässt aber im ersten Moment aufhorchen. Denn Ellidy ist Mutter geworden – und das mit dem Sperma ihres verstorbenen Mannes.

 

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Die erste Frage vieler wird da sein, wie das möglich ist. Wie Ellidy auf Social Media berichtet hat, haben die beiden schon vor dem Tod ihres Mannes versucht, ein Kind zu bekommen. Allerdings gelang es ihnen damals nicht, weswegen sie sich für die Methode der künstlichen Befruchtung entschieden.

>> Für künstliche Befruchtung: Eltern dürfen Sperma von totem Sohn nutzen <<

So wurde Alex Pullin 15 Monate nach seinem Tod Vater

Dabei wurden Alex Spermien entnommen. Diese wurden dann durch In-vitro-Fertilisation mit der inzwischen befruchteten Eizelle in die Gebärmutter eingesetzt. Der Prozess geschah aber erst, als Alex schon verstorben war. Den Traum von gemeinsamen Nachwuchs hatten die beiden, so erzählt Ellidy, schon seit Jahren.

 

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Die Umstände der Geburt von Tochter Minnie Alex Pullin beschreibt die Mutter in der australischen Ausgabe der „Vogue“ als „bittersüß“. „Aus viele Weisen fühlt es sich an, als würde ich die Fackel unserer Zukunft weiterreichen. Es hätte sich zwar früher anders angefühlt, aber trotzdem wirkt es auf mich vertraut.“

Nun freut sich Ellidy darauf, bald ein kleines Stück von „Chumpy“, das war der Spitzname ihres verstorbenen Mannes, in ihrem Arm zu halten.