Skurrile Verletzung bei Olympia: Finne Lindholm erleidet Erfrierung am Penis

Bei den Winterspielen in Peking gab es kurz vor Ende der Spiele noch eine kuriose Verletzung. Der Finne Remi Lindholm klagte über eine Erfrierung am besten Stück.
Remi Lindholm
Remi Lindholm aus Finnland in Aktion. Foto: Heikki Saukkomaa/dpa
Remi Lindholm
Remi Lindholm aus Finnland in Aktion. Foto: Heikki Saukkomaa/dpa

Sport und Verletzungen gehören zusammen wie der Kaffee am Morgen, das Yin zum Yang oder der Gin zum Tonic. Der finnische Skifahrer Remi Lindholm hat sich am Samstag beim Ski-Langlauf der Männer bei den Olympischen Winterspielen in Peking aber eine solch kuriose Verletzung zugezogen, dass es schwer ist, sich vorzustellen, wie diese sich wohl anfühlt. Als er nach 30 Kilometern ins Ziel einlief, hatte er sich einen „gefrorenen Penis“ zugezogen.

Wegen der schwierigen Bedingungen und des starken Windes war das Rennen bereits von 50 auf 30 Kilometer heruntergekürzt worden. Dennoch gab Lindholm im Ziel gegenüber dem finnischen Sender „IL“ ein Interview, in dem er erklärte, dass es der schwierigste Wettbewerb war, an dem er je teilgenommen hatte. „Sie können sich denken, welcher Körperteil ein wenig gefroren war, als ich ins Ziel kam“, so der Teilnehmer.

Und weiter erklärte er: „Als die Körperteile nach dem Zieleinlauf anfingen, warm zu werden, waren die Schmerzen unerträglich.“ Doch es waren längst nicht alle der Meinung wie Lindholm. So zeigte der schottische Athlet Andrew Musgrave eher wenig Verständnis für die Kürzung. „Sie haben die olympischen 50 km einfach verkürzt, weil es ein bisschen kalt und windig ist“, twitterte der Brite.

Auch nach dem Rennen war Musgrave nicht der Meinung, dass die Kürzung der Strecke rechtmäßig war. „Wenn es warm genug ist, um ein Rennen zu fahren, dann sehe ich nicht ein, warum es besser sein soll, eine Stunde und ein Viertel oder 30 km zu fahren, als zwei Stunden für die 50 km. Es ist immer noch die gleiche Temperatur und der gleiche Wind.“ Am Ende reichte aber auch das nicht für einen Sieg, Musgrave wurde 12. Allerdings noch besser als Lindholm, der als 28. einfuhr. Zudem wird Lindholm wahrscheinlich noch ein paar Tage länger an das Turnier denken. Spätestens, wenn er aufs Klo muss.

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