Foto: Ina Fassbender/dpa
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Der deutsche Skateboard-Pionier Titus Dittmann hat die Dopingkontrollen in seiner Sportart kritisiert. „Mittlerweile gibt es bei Meisterschaften Dopingkontrollen. Da lachen wir uns alle kaputt“, sagte er in einem Interview.

Skateboarden gehört 2020 in Tokio erstmals zum Programm der Olympischen Spielen, entsprechend müssen sich die Athleten an die Antidoping-Regeln halten. Für den 69 Jahre alten Dittmann ist das nicht zielführend, wie er im Gespräch mit dem Portal t-online.de ausführt: „Bei Doping geht es prinzipiell um Leistungssteigerung. Aber Skateboarder nehmen ja meistens Sachen, die die Leistung nicht steigern, sondern eher schwächen“, sagte der Münsteraner. „Nur weil die einen kiffen und das illegal ist, sollen sie gesperrt werden? Das kann ich nicht nachvollziehen, zumal Alkohol legal ist.“

Dittmann hat die Aufnahme seiner Sportart ins olympische Programm kritisiert. „Bei Olympia kommt jedenfalls ein unglaublicher kommerzieller Faktor mit rein, der nicht zu unterschätzen ist. Mir persönlich könnte jemand eine Million Euro bieten und ich würde trotzdem sagen: Ich will Skateboarden lieber nicht bei Olympia sehen.“

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(dpa)