Foto: Screenshot Twitter
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Kubrat Pulev war nach seinem K.o.-Sieg im Schwergewichtsboxen über Bogdan Dinu gut drauf. Verständlich, hatte der 37 Jahre alte Bulgare doch gerade seinen 27. Sieg im 28. Profikampf auf eindrucksvolle Art und Weise unter Dach und Fach gebracht. Doch nach dem Kampf stand der Boxer offensichtlich noch ein wenig unter Strom. Anders ist sein Verhalten im Interview nach dem Sieg nur kaum zu erklären. Oder zeigt das Video nur die halbe Wahrheit?

Pulev hatte gerade seinen Kontrahenten im Ring in Las Vegas auf die Bretter geschickt, da stand er schon zum Interview bei Reporterin Jennifer Ravalo. Alles begann wie ein ganz normales Interview. Der Boxer beantwortete ruhig Fragen zum Kampf und zu seiner Taktik.

Auf die letzte Frage im Interview antwortete Pulev mit einem entschlossenen „Ja“ – zog die Reporterin beherzt an sich heran und verpasste ihr einen dicken Schmatzer auf den Mund. Dann ging Pulev einfach weg und ließ Ravalo einfach so stehen. Sie lachte den Vorfall weg, sagt: „Danke!“ und schob wenig später noch ein „Jesus Christ!“ hinterher.

Schaut euch das Video hier an:

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Auf Twitter wurde die Journalistin dann auch noch gefragt, wie sie den Kuss fand. Ihre Antwort: „Ein bisschen peinlich und komisch.“ Auch viele Betrachter des Clips fanden Pulevs Aktion total daneben. In Zeiten von #metoo kein Wunder! Der Boxer erntete in Sozialen Medien einen Shitstorm, wurde teilweise übel beleidigt.

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Doch vielleicht wurde der Boxer vorschnell verurteilt. Denn der Boxer selbst sieht seine Aktion gar nicht als so dramatisch an. Auf Instagram schrieb er seine Fans: „Ihr habt vielleicht ein Video von mir gesehen, in dem ich eine Reporterin nach meinem Sieg im Interview geküsst habe. Die Reporterin, Jenny, ist eine gute Freundin von mir. Ich war so freudig erregt, dass ich sie einfach geküsst habe. Später am Abend hat sie mit mir und meinen Freunden noch meinen Sieg gefeiert. Nach dem Kuss haben wir beide darüber gelacht. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.“

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