Foto: AFP/Franck Fife
Foto: AFP/Franck Fife

Paris Saint-Germain hätte mit einem Sieg am Sonntagabend gegen Racing Straßburg vorzeitig die Meisterschaft in der französischen Ligue 1 perfekt machen könnte. Dass das nicht geklappt hat, lag auch an einer der kuriosesten Szene des Jahres. Hauptdarsteller: der Ex-Bundesliga-Profi Eric Maxim Choupo-Moting.

Wir schreiben die 29. Minute, als PSG-Mittelfeldmann Christopher Nkunku auf den Torwart zuläuft und diesen überlupft. Die Kugel fliegt Richtung Tor, als sein Mitspieler, der Ex-Schalker Choupo-Moting, eingreift. Doch anstatt den Ball über die Linie zu befördern oder das Spielgerät in Ruhe zu lassen, sodass Nkunkus Lupfer ins Tor springt, hält der Deutsch-Kameruner dermaßen unglücklich seinen Fuß hin, dass der Ball an der Torlinie entlang Richtung Pfosten kullert. Was für eine unfassbare Szene! Seht selbst:

Weil die Partie am Ende nur 2:2 endete, müssen PSG und ihr deutscher Trainer Thomas Tuchel noch auf den Meistertitel warten. Dabei lief zunächst alles nach Plan für das Tuchel-Team: Choupo-Moting (13. Minute) sorgte für die Führung, doch dann drehte Straßburg auf. Joia Nuno da Costa (26.) und Anthony Goncalves (38.) trafen und entpuppten sich als Spielverderber. Der deutsche Nationalspieler Thilo Kehrer (82.) sorgte auf Vorlage des ebenfalls eingewechselten Ex-Weltmeisters Julian Draxler nur noch für das Unentschieden.

Paris liegt nun 20 Punkte vor Lille, mit einem Punktgewinn im direkten Duell beim Verfolger am nächsten Sonntag können die Hauptstädter den Titelgewinn perfekt machen. Ende April besitzt Paris die Chance auf das Double: Gegner im Pokalfinale am 27. April im Stade de France ist Stade Rennes.

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(Mit Agenturmaterial (dpa))