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Foto: Shutterstock/Vitalii Vitleo

Die NFL hat entschieden: Düsseldorf, Frankfurt und München sind Kandidaten für die Austragung eines Spiels der Regular Season in Deutschland. Berlin und Dortmund, die zuvor ebenfalls als mögliche Städte gehandelt worden waren, sind somit raus.

Wie die nordamerikanische Football-Liga am Dienstag verkündete, sind die drei deutschen Städte in die „Kandidatenphase“ des Prozesses zur Aufnahme in die „International Series“ eingeladen worden. Es sollen nun intensive Gespräche folgen.

„Dadurch, dass sie mehr Begeisterung für den Sport und mehr Verbundheit mit den Fans und Communities schaffen, sind Regular-Season-Spiele ein Hauptbestandteil der Weiterentwicklung unserer deutschen Fanbase“, wird Brett Gosper, Head of Europe and UK, in dem Statement zitiert.

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Das große Interesse, das es aus Deutschland gegeben habe, unterstreiche, welch „fantastische Möglichkeit“ die Austragung für den Gastgeber sei. Ziel der NFL sei eine „langfristige Zusammenarbeit“.

NFL in Deutschland immer beliebter

Laut Angaben der Liga hat das Interesse an der NFL in Deutschland in den vergangenen Jahren stetig zugenommen – inzwischen gebe es 19 Millionen deutsche Fans. Die Zuschauerzahlen der wöchentlichen Übertragungen bei ProSieben („ran NFL“) und DAZN haben seit 2017 jährlich um 20 Prozent zugenommen – beim Super Bowl 2021 gab es den dritten Zuschauerrekord in Folge. Außerdem ist Deutschland für die NFL einer der interessantesten Märkte außerhalb Nordamerikas – sowohl in Sachen Merchandise als auch in Bezug auf das Managerspiel „Fantasy Football“ und die Videospiel-Reihe „Madden“.

Eine große Rolle bei der wachsenden Beliebtheit spielt mit Sicherheit auch, dass es immer mehr Spieler mit deutschen Wurzeln in die NFL schaffen. 2020 startete Jakob Johnson bei den New England Patriots durch und ist auch in dieser Saison fester Bestandteil des Rosters. Amon-Ra St. Brown, der im vergangenen Draft ausgewählt wurde, kommt bei den Detroit Lions immer besser in Fahrt. Sein Bruder Equanimeous St. Brown spielt für die Green Bay Packers.

Darüber hinaus sind David Bada (Washington Football Team) und Aaron Donkor (Seattle Seahawks) Teilnehmer des „International Pathway Program“ der NFL.

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