NFL: Kapazität, Größe, Kosten & Co. – alles zu den Stadien der Teams

Wie viele Plätze hat das Lambeau Field, wie laut ist es im Arrowhead und welches ist das teuerste Stadion? Wir verraten es euch in unserem Stadion-Guide:
US Bank Stadium Minnesota Vikings
Foto: Charles Baus/CSM via ZUMA Wire/dpa

Keine Liga dieser Welt zieht die Sportfans dermaßen in ihren Bann, wie die National Football League, kurz NFL. Die Saison dauert zwar meist nur ein halbes Jahr, dennoch ist der Umsatz mit über 11 Milliarden Euro fast doppelt so hoch, wie der Umsatz der englischen Premier League.

Und wohl keine Show der Welt zieht so viel Aufmerksamkeit auf sich, wie der legendäre Super Bowl und seine fulminanten Half-Time-Shows. Dort geben sich regelmäßig die Superstars aus der Musikbranche die Klinke in die Hand und übertrumpfen sich mit Choreographien, Tanzeinlagen und Videoshows.

Wir stellen euch alle Stadien aus der NFL vor, wie teuer der Bau der Sporttempel war, wie viele Zuschauer Platz finden und auf welcher Oberfläche in den Stadien gespielt wird.

>> Super Bowl 2022: Datum, Ort, Halbzeitshow – alle Infos zum 56. NFL-Finale <<

NFC Conference

Lambeau Field (Green Bay Packers)

 

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Ort: Green Bay, Wisconsin

Eröffnung: 29. September 1957

Oberfläche: Hybridrasen

Kosten:

  • 960.000 US-Dollar (1957)
  • 295 Mio. US-Dollar (2003)
  • 146 Mio. US-Dollar (2013)

Kapazität: 81.441 Plätze (seit 2017)

Erbaut wurde das Stadion unter dem Namen „City Stadium“, später wurde es zur besseren Unterscheidung des alten City Stadiums „New City Stadium“ genannt. Am 3. August 1965 benannte man es schließlich in Gedenken an den verstorbenen Curly Lambeau (1898–1965), den ersten Head Coach der Packers, in Lambeau Field um.

U.S. Bank Stadium (Minnesota Vikings)

 

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Ort: Minneapolis, Minnesota

Eröffnung: 22. Juli 2016

Oberfläche: Kunstrasen (FieldTurf); Parkett

Kosten: 1,1 Mrd. US-Dollar

Kapazität: 66.665 Plätze; 70.000 Plätze (maximal)

Das U.S. Bank Stadium befindet sich auf dem Gelände des zuvor abgerissenen Hubert H. Humphrey Metrodome, wo die Vikings ihre Heimspiele von 1982 bis 2013 austrugen.

Eingeweiht wurde es kurioserweise mit einem Fußballspiel. Am 3. August 2016 bezwang der FC Chelsea den AC Mailand mit 3:1, es waren 64.101 Zuschauer zu Gast. Am 4. Februar 2018 war die Stätte Austragungsort des Super Bowl LII, den die Philadelphia Eagles mit 41:33 gegen die New England Patriots gewannen.

Soldier Field (Chicago Bears)

 

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Ort: Chicago, Illinois

Eröffnung: 9. Oktober 1924; 27. September 2003

Oberfläche:

  • Naturrasen (1924–1970)
  • Kunstrasen (1970–1988)
  • Naturrasen (seit 1988)

Kosten:

  • 10 Mio. US-Dollar
  • 365 Mio. US-Dollar (Renovierung 2002)

Kapazität: 61.500 Plätze

Erbaut wurde das Stadion bereits 1921, eröffnet wurde es aber erst drei Jahre später unter dem Namen „Municipal Grant Park Stadium“. Am 11. November 1925 wurde es schließlich umbenannt in „Soldier Field“, um den gefallenen Soldaten der Vereinigten Staaten ein Denkmal zu setzen.

1971 sind die Chicago Bears in das Stadion eingezogen, weil das eigene ehemalige Stadion den Anforderungen nicht mehr genügte. Daraufhin wurde es auch erstmals renoviert. Seit 2020 teilen sich die Bears das Stadion mit dem MLS-Team Chicago Fire, das seine Heimspiele ebenfalls im Soldier Field austrägt.

Ford Field (Detroit Lions)

 

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Ort: Detroit, Michigan

Eröffnung: 24. August 2002

Oberfläche:

  • Kunstrasen (FieldTurf)
  • Parkett

Kosten: 430 Mio. US-Dollar

Kapazität:

  • 65.000 Plätze (Football)
  • 78.000 Plätze (Basketball)

Der Bau des Stadions begann 1999 und hatte gemeinsam mit dem Neubau des Baseballstadion zum Ziel, Sportereignisse aus den Vororten wieder ins Zentrum der Stadt zu holen. Die Spieloberfläche wurde zudem aus Autoreifen hergestellt, die die Firma Bridgestone-Firestone zurückrufen musste.

Die Finanzierung des Neubaus wurde auch durch die Veräußerung der Namensrechte gestemmt. So hat sich Ford für 20 Jahre die Namensrechte zum Preis von 40 Millionen Dollar gesichert. Gleichzeitig ist Ford auch in der Stadion-Betreibergesellschaft eingebunden.

AT&T Stadium (Dallas Cowboys)

 

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Ort: Arlington, Texas

Eröffnung: 27. Mai 2009

Oberfläche: Kunstrasen

Kosten: 1,3 Mrd. US-Dollar

Kapazität: 80.000 bis 108.713 Plätze (je nach Sitzkonfiguration)

Insgesamt vier Jahre dauerte der Bau des AT&T Stadiums, begonnen wurde mit den Bauarbeiten bereits im September 2005. Zudem war die erste Sportveranstaltung kein Footballspiel, sondern ein Fußballspiel. Im nordamerikanischen Gold Cup, ähnlich der Europameisterschaft, trafen im Viertelfinale Costa Rica und Guadeloupe aufeinander. Im Anschluss fand noch die Begegnung Mexikos gegen Haiti statt, welche mit über 82.000 Zuschauern ausverkauft war.

Lincoln Financial Field (Philadelphia Eagles)

 

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Ort: Philadelphia, Pennsylvania

Eröffnung: 3. August 2003

Oberfläche: Hybridrasen (Desso GrassMaster)

Kosten:

  • 512 Mio. US-Dollar (2003)
  • 125 Mio. US-Dollar (2013–2015)

Kapazität: 69.176 Plätze

Gerade einmal zwei Jahre dauerte der Bau des Stadions, welches im August 2003 eingeweiht wurde. Dabei war es kein Footballspiel, welches zum Anlass der Eröffnung genommen wurde, sondern ein Fußballspiel. In einem Saisonvorbereitungsspiel trafen sich Manchester United und der FC Barcelona zum Freundschaftsspiel im Lincoln Financial Field, United siegte mit 3:1.

Von 2013 bis 2015 wurde das Stadion noch einmal modernisiert. Dabei wurden vor allem die technischen Systeme modernisiert, wie beispielsweise die Beschallungsanlage, oder die HD-Videowände, die nun zwischen dem Unter- und dem Oberrang platziert sind.

MetLife Stadium (New York Giants)

 

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Ort: East Rutherford, New Jersey

Eröffnung: 10. April 2010

Oberfläche:

  • Kunstrasen (seit 2010)
  • FieldTurf (2010–2012)
  • UBU Sports‘ Speed Series S5-M (seit 2013)

Kosten: 1,6 Mrd. US-Dollar

Kapazität: 82.500 Plätze

Gerade einmal zweieinhalb Jahre dauerte der Bau des MetLife Stadiums in New York. Und mit einer möglichen Erweiterung von 82.500 auf bis zu 105.000 Plätze ist es das zweitgrößte Stadion in der NFL. Die Außenfassade ist aus Aluminium, was zu ähnlichen Lichteffekten führt, wie man das aus der Allianz Arena in München kennt.

Apropos Allianz: Zunächst war geplant, die Namensrechte an den Versicherungskonzern zu veräußern. Nachdem es jedoch heftig Kritik hagelte aufgrund der Rolle des Konzerns während des Nationalsozialismus, nahm man wieder Abstand von den Plänen. Stattdessen erwarb 2011 das Versicherungsunternehmen MetLife die Rechte für 25 Jahre bis 2036.

FedExField (Washington Football Team)

 

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Ort: Landover, Maryland

Eröffnung: 14. September 1997

Oberfläche: Naturrasen

Kosten: 250,5 Mio. US-Dollar

Kapazität: 79.000 Plätze (seit 2012)

Lange Zeit trug das FedExField den Namen Jack Kent Cooke Stadium, nach dem früheren Besitzer des Footballteams, als es noch unter dem Namen „Redskins“ firmierte. Seit 1999 aber ist das Logistikunternehmen FedEx als Namensinhaber geführt. Bis 2025 läuft er Vertrag noch.

Das Stadion hat in den vergangenen Jahren etliche Umbauten hinter sich. So variierte die Zahl der möglichen Zuschauer in den vergangenen 20 Jahren stetig. In den Jahren 2009 bis 2010 fanden bis zu 91.704 Zuschauer platz, womit das FedExField zwischenzeitlich das zweitgrößte Stadion der NFL war.

Raymond James Stadium (Tampa Bay Buccaneers)

 

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Ort: Tampa, Florida

Eröffnung: 20. September 1998

Oberfläche: Naturrasen (Tifway 419 Bermuda)

Kosten: 168,5 Mio. US-Dollar

Kapazität: 65.857 Plätze (seit 2016, erweiterbar auf 75.000 Plätze)

Weniger als zwei Jahre dauerte der Bau des Stadion der Bucs. Und mit einem Preis von 168 Millionen Dollar kann es zudem als echter Schnapper bezeichnet werden. Denn trotz des günstigen Baupreises gilt das Stadion aufgrund seiner modernen Architektur und Ausstattung als ein Aushängschild der NFL.

Die Eröffnung des Stadions wurde gleich mit einem Sieg der Bucs über die Chicago Bears 1998 gefeiert. Doch auch für den Fußballverband ist das Stadion ein gern genommenes Reiseziel. So fanden in Tampa regelmäßig Qualifikationsspiele, Gold-Cup-Partien und Wettbewerbe der Frauenfußballmannschaften statt.

Caesars Superdome (New Orleans Saints)

 

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Ort: New Orleans, Louisiana

Eröffnung: 3. August 1975, 25. September 2006

Oberfläche: Kunstrasen

Kosten: 134 Mio. US-Dollar

Kapazität:

  • 73.208 Plätze (Football)
  • 55.675 Plätze (Basketball)
  • 63.525 Plätze (Baseball)

Der Caesars Superdome gehört nicht, wie bei vielen anderen NFL-Teams, dem Verein, also den Saints, sondern er gehört dem Bundesstaat Louisiana. Zudem wurde es 2016 unter Denkmalschutz gestellt und in die nationale Liste historischer Bauten aufgenommen. Bis 2025 sind die Saints vertraglich noch gebunden an das Stadion. Ob man umziehen werde, ist nicht klar.

Da man aber offenbar etwas in dieser Richtung befürchtet, wurde bereits angekündigt, das Stadion renovieren zu wollen und so die Saints zum Bleiben zu bewegen. Die Kosten für eine solche Renovierung lagen vor zwei Jahren noch bei 450 Millionen Euro, wovon die Saints einen Anteil von einem Drittel übernehmen sollten.

Bank of America Stadium (Carolina Panthers)

 

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Ort: Charlotte, North Carolina

Eröffnung: 1. September 1996

Oberfläche: Naturrasen (Voyager Bermuda Grass)

Kosten: 248 Mio. US-Dollar

Kapazität: 75.523 Plätze (seit 2017)

Die große Besonderheit im Stadion der Panthers ist, dass 90 Prozent der Sitzplätze im Besitz von Privatpersonen sind. Denn nur so konnte man Anfang der Neunziger Jahre den Bau des Stadions ohne öffentliche Zuwendungen finanzieren. Rund 62.000 Plätze sind so in privatem Besitz, eine Saisonkarte aber müssen die Besitzer dennoch kaufen. Das Modell aber machte Schule und inzwischen greifen einige Klubs auf diese Vorgehensweise zurück.

Die Bank of America ist seit 2004 Sponsor des Stadionnamens, zuvor war es das schwedische Telekommunikationsunternehmen Ericsson. Der Vertrag mit der Bank of America läuft insgesamt 20 Jahre. 2015 wurde das Stadion zuletzt großflächig für die Summe von 146 Millionen Dollar renoviert. 2022 soll zudem das MLS-Team Charlotte FC im Bank of America Stadium spielen.

Mercedes-Benz Stadium (Atlanta Falcons)

 

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Ort: Atlanta, Georgia

Eröffnung: 26. August 2017

Oberfläche: Kunstrasen

Kosten: 1,4 Mrd. US-Dollar

Kapazität:

  • 71.000 Plätze (NFL-Football, erweiterbar auf 75.000)
  • 42.500 Plätze (MLS-Fußball, erweiterbar auf 71.000)
  • 83.000 Plätze (NCAA-College.Basketball)

Der Bau des Stadions, welches auch vom MLS-Team Atlanta United genutzt wird, dauerte insgesamt über drei Jahre. Zu Beginn waren lediglich 700 Millionen Dollar als Kosten veranschlagt worden, am Ende aber wurde es insgesamt doppelt so teuer.

Nachdem der Neubau als Projektnamen „New Atlanta Stadium“ lautete, wurde 2015 die Zusammenarbeit mit Mercedes Benz verkündet. Die Automarke hat sich die Rechte am Namen für insgesamt 27 Jahre bis 2042 gesichert. Über das finanzielle Volumen ist nichts bekannt, es soll jedoch der höchste Einzelsponsorenvertrag in der Geschichte des Unternehmens sein.

Verzögerungen sorgten schließlich dafür, dass die Bauzeit sich dermaßen in die Länge zog. Mit dem Preseason-Spiel der Falcons gegen die Arizona Cardinals am 26. August 2017 wurde das Stadion eingeweiht.

State Farm Stadium (Arizona Cardinals)

 

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Ort: Glendale, Arizona

Eröffnung: 1. August 2006

Oberfläche: Tifway 419 Hybrid Bermuda Grass

Kosten: 455 Mio. US-Dollar

Kapazität: 63.400 Plätze (erweiterbar auf 72.200 Plätze, mit Stehplätzen bis 78.600 Plätze)

Die Arena der Cardinals, die 2006 eingeweiht wurde, verfügt über ein schließbares Dach und ein fahrbares Spielfeld. Zudem ist die Außenfassade einem Barrel-Kaktus nachempfunden. Diese kommen sehr häufig in Arizona vor.

Zu Beginn war die University of Phoenix der Namenssponsor des Stadions und wollte diesen auch 20 Jahre halten. Jedoch besitzt die Universität gar keine Hochschulsport-Teams. Im April 2017 wollte die Universität den Namen schließlich wieder abgeben. Mit dem Versicherungsunternehmen State Farm wurde ein Abnehmer gefunden, der die Rechte für 18 Jahre kaufte.

SoFi Stadium (LA Rams)

 

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Ort: Inglewood, Kalifornien

Eröffnung: 23. August 2020

Oberfläche: Kunstrasen

Kosten: 2,4 Mrd. US-Dollar (Stadion), 4,96 Mrd. US-Dollar (Gesamtkomplex, geplant)

Kapazität: 70.270 (NFL) bis 100.240 Plätze (Superbowl, Final Four im NCAA-Basketball oder ähnliches, maximal)

Sowohl die Los Angeles Rams, als auch die Los Angeles Chargers nutzen das erst 2020 fertiggestellte SoFi Stadium. Eine Besonderheit des Stadions ist unter anderem das Dach, welches aus Ethylen-Tetrafluorethylen-Copolymer (ETFE) hergestellt wurde. Ein Kunststoff, der wenig Eigengewicht hat und sehr lichtdurchlässig ist. Das Konzept kennt man bereits aus der Münchner Allianz Arena.

Mit Kosten in Höhe von fünf Milliarden Euro für den Gesamtkomplex ist es das teuerste Stadion weltweit. Die Fläche des gesamten Areals ist dabei 3,5 mal so groß wie Disneyland und doppelt so groß wie Vatikanstadt.

Levi’s Stadium (San Francisco 49ers)

 

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Ort: Santa Clara, Kalifornien

Eröffnung: 17. Juli 2014

Oberfläche: Naturrasen

Kosten: 1,2 Mrd. US-Dollar

Kapazität: 68.500 Plätze, erweiterbar auf 75.000 Plätze

Zwei Jahre dauerte die Bauzeit dieses 1,2 Milliarden Dollar teures Schmuckstücks. Eingeweiht wurde es aber nicht mit einem Spiel der 49ers, sondern mit einem Fußballspiel zwischen den San Jose Earthquakes und den Seattle Sounders. Erst anderthalb Monate später fand die erste NFL-Partie im Levi’s Stadium statt.

2016 wurde im Stadion der 50. Super Bowl zwischen den Broncos aus Denver und den Panthers aus Carolina ausgetragen, den die Broncos mit 24:10 gewannen.

Lumen Field (Seattle Seahawks)

 

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Ort: Seattle, Washington

Eröffnung: 28. Juli 2002

Oberfläche: Kunstrasen (FieldTurf)

Kosten: 360 Mio. US-Dollar

Kapazität:

  • NFL: 67.000 Plätze (erweiterbar auf 72.000 Plätze)
  • MLS: 38.300 Plätze (erweiterbar auf 67.000 Plätze)

Knapp über zwei Jahre dauerte der Bau des heutigen Lumen Fields, welches in seiner kurzen Existenz bereits etliche Namen hatte. Zunächst hieß es schlicht Seahawks Stadium. In jener Zeit wurde es von den Fans liebevoll „The Hawk“ genannt, ehe es 2004 in Qwest Field umbenannt wurde. 2011 hieß es dann CenturyLink Field, 2020 nannte sich die namensgebende Firma dann in Lumen Technologies um. Seither heißt das Stadion Lumen Field.

Das Stadion bietet aber auch architektonische Besonderheiten. So ist das Dach so konstruiert, dass bei Regen und Windrichtung nur die Auswärtsmannschaft nass wird, nicht aber das Heimteam. Auch ist das Dach so konstruiert, dass es die Lautstärke verstärkt. Somit ist das Lumen Field nach dem Arrowhead Stadium das zweitlauteste in der NFL.

AFC Conference

M&T Bank Stadium (Baltimore Ravens)

 

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Ort: Baltimore, Maryland

Eröffnung: 1998

Oberfläche: Naturrasen

Kosten: 220 Mio. US-Dollar

Kapazität: 71.008 Plätze

Das Stadion der Baltimore Ravens ist mit eines der ältesten in der NFL, nachdem die Konkurrenz in den vergangenen Jahren immer wieder neue Stadion gebaut und bezogen hat. So sind die 23 Jahre, die die Ravens inzwischen schon im M&T Bank Stadium spielen, im Gegensatz zu vielen anderen Teams, eine recht lange Zeit.

Neben den Ravens spielen auch die Baltimore Bayhawks, das ansässige Lacrosse-Team, seit 2002 im Stadion. Auch Begegnungen im Gold Cup wurden 2013 und 2015 in dem Stadion ausgetragen.

Heinz Field (Pittsburgh Steelers)

 

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Ort: Pittsburgh, Pennsylvania

Eröffnung: 18. August 2001

Oberfläche: Naturrasen (seit 2009)

Kosten: 281 Mio. US-Dollar

Kapazität: 68.400 Plätze (seit 2015)

Zwei Jahre dauerte der Bau, bei dem insgesamt 12.000 Tonnen Stahl verbaut wurden. Die Menge ist auch eine Hommage an die Vergangenheit der Stadt, die als Stahlstadt in den USA gilt. Im Kinofilm „The Dark Knight Rises“ diente das Stadion zudem als Heimspielort der Gotham Rogues, einem fiktiven Footballteam im Film.

Zunächst war das Stadion noch für seinen Naturrasen kritisiert worden, aufgrund der Zustimmung von Spielern und Trainern versandete die Kritik jedoch. Neben dem NFL-Team nutzt auch das NCAA-College-Team, die Pittsburgh Panthers, das Stadion als Heimort für seine Spiele.

Paul Brown Stadium (Cincinnati Bengals)

 

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Ort: Cincinnati, Ohio

Eröffnung: 19. August 2000

Oberfläche: Kunstrasen (UBU Speed Series S5, seit 2012)

Kosten: 455 Mio. US-Dollar

Kapazität: 65.515 Plätze

Etwas mehr als zwei Jahre dauerte der Bau des Paul Brown Stadiums, das seinen Namen vom ehemaligen und langjährigen Head Coach Paul Brown hat, der 1991 im Alter von 83 Jahren verstarb. Ansonsten ist ein beliebter Spitzname auch „The Jungle“, angelehnt an den Song „Welcome To The Jungle“ der Rockband Guns n‘ Roses.

Da die Fußballweltmeisterschaft 2026 in den USA und Kanada ausgetragen wird, spekuliert man inzwischen darüber, ob die Stadt Cincinnati und das Paul Brown Stadium nicht möglicher Spielort sein könnten.

FirstEnergy Stadium (Cleveland Browns)

 

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Ort: Cleveland, Ohio

Eröffnung: 12. September 1999

Oberfläche: Naturrasen (Kentucky Bluegrass)

Kosten: 283 Mio. US-Dollar

Kapazität: 67.407 Plätze (seit 2014)

Knapp über zwei Jahre dauerte der Bau des Stadions. Vorrangig war es für Football konzipiert, jedoch hatte man auch das Augenmerk auf den Fußball gelegt, so dass zumindest internationale Spiele im FirstEnergy Stadium ausgetragen werden können. So wurden neben den Spielen der Browns seit 1999 auch unter anderem Partien des Gold Cup 2017 und des Gold Cup 2019 in der Arena statt.

2014 und 2015 wurde das Stadion zuvor aber noch mal in zwei Phasen für insgesamt 125 Millionen Dollar modernisiert.

Highmark Stadium (Buffalo Bills)

 

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Ort: Orchard Park, New York

Eröffnung: 17. August 1973

Oberfläche: Kunstrasen (A-Turf Titan seit 2011)

Kosten:

  • 22 Mio. US-Dollar (1973)
  • 114 Mio. US-Dollar (2014)

Kapazität: 71.608 Plätze (seit 2016)

Um das seit 1973 stehende Stadion der Bills gibt es schon lange breite Diskussionen. Sogar ein Ausschluss aus der NFL bzw. ein Umzug des Teams, beispielsweise nach Toronto, wurde schon erwogen. 2016 riet NFL-Commissioner Roger Goodell den Bills zu einem neuen Stadion. Dabei hatten die Bills die Arena erst 2014 aufwendig renovieren lassen.

Auch der Name änderte sich zuletzt recht häufig. Ende März 2021 bekam das Gesundheitsunternehmen Highmark Blue Cross Blue Shield of Western New York schließlich den Zuschlag, seither heißt die Arena Highmark Stadium.

Gillette Stadium (New England Patriots)

 

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Ort: Foxborough, Massachusetts

Eröffnung: 9. September 2002

Oberfläche: FieldTurf (seit 2006)

Kosten: 325 Mio. US-Dollar

Kapazität: 65.878 Plätze (seit 2015)

Zweieinhalb Jahre dauerte der Bau des von den Fans „The Razor“ genannten Stadions. Neben den Spielen der New England Patriots haben auch das MLS Team New England Revolution und die Boston Cannons, das ansässige Lacrosse Team, ihre Heimspiele im Gillette Stadium.

Zudem finden im Stadion auch immer wieder Spiele des nordamerikanischen Gold Cups sowie Länderspiele der Frauenfußballmannschaft der USA statt. 2016 wurde erstmals das NHL Winter Classic im Stadion von Foxborough ausgetragen. Das Winter Classic Game wird jedes Jahr unter freiem Himmel ausgetragen.

Hard Rock Stadium (Miami Dolphins)

 

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Ort: Miami Gardens, Florida

Eröffnung: 16. August 1987

Oberfläche: Naturrasen

Kosten:

  • 115 Mio. US-Dollar (1987)
  • 250 Mio. US-Dollar (2007)
  • 550 Mio. US-Dollar (2015–2016)

Kapazität:

  • 65.326 (seit 2015)
  • Wrestling 78.363 Plätze (2012)
  • Tennis 14.000 Plätze (seit 2019)

Insgesamt sechs Super Bowls fanden bereits im Stadion der Miami Dolphins statt (1989, 1995, 1999, 2007, 2010, 2020). Erbaut wurde die Spielstätte bereits Mitte der Achtziger, der Bau dauerte zweieinhalb Jahre. Eröffnet wurde das Stadion mit dem Spiel der Dolphins gegen die Chicago Bears, welches die Heimmannschaft mit 10:3 im August 1987 gewann.

Seit August 2016 heißt die Spielstätte Hard Rock Stadium, benannt nach der Restaurantkette Hard Rock Cafe. Der Vertrag läuft über 18 Jahre. Pikant war seinerzeit, dass auch die Fluggesellschaft Qatar Airways die Rechte des Namens erwerben wollte, viele Fans aber mit der Rückgabe ihrer Dauerkarten drohten, sollte der Wüstenstaat tatsächlich den Zuschlag bekommen. Daher sah man von Vereinsseite davon ab und entschied sich zu Gunsten der Hard-Rock-Cafe-Kette.

MetLife Stadium (New York Jets)

 

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Ort: East Rutherford, New Jersey

Eröffnung: 10. April 2010

Oberfläche:

  • Kunstrasen (seit 2010)
  • FieldTurf (2010–2012)
  • UBU Sports‘ Speed Series S5-M (seit 2013)

Kosten: 1,6 Mrd. US-Dollar

Kapazität: 82.500 Plätze

Gerade einmal zweieinhalb Jahre dauerte der Bau des MetLife Stadiums in New York. Und mit einer möglichen Erweiterung von 82.500 auf bis zu 105.000 Plätze ist es das zweitgrößte Stadion in der NFL. Die Außenfassade ist aus Aluminium, was zu ähnlichen Lichteffekten führt, wie man das aus der Allianz Arena in München kennt.

Apropos Allianz: Zunächst war geplant, die Namensrechte an den Versicherungskonzern zu veräußern. Nachdem es jedoch heftig Kritik hagelte aufgrund der Rolle des Konzerns während des Nationalsozialismus, nahm man wieder Abstand von den Plänen. Stattdessen erwarb 2011 das Versicherungsunternehmen MetLife die Rechte für 25 Jahre bis 2036.

Nissan Stadium (Tennessee Titans)

 

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Ort: Nashville, Tennessee

Eröffnung: 27. August 1999

Oberfläche: Naturrasen (Bermudagras)

Kosten: 290 Mio. US-Dollar

Kapazität: 69.143 Plätze (seit 2006)

Nicht mal zweieinhalb Jahre dauerte der Bau der 290 Millionen Dollar teuren Heimstätte der Titans. Neben Football finden hier teilweise auch die Heimspiele der Tennessee State Tigers, dem College-Football-Team, statt. Bis 2022 ist auch der MLS-Klub Nashville SC in der Spielstätte zu Gast, bis das Nashville Fairgrounds Stadium des Vereins fertig gebaut ist.

Zudem ist das Stadion auf der Liste möglicher Austragungsorte für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA. Es wäre bei weitem nicht das erste Mal, dass das Stadion Pate für ein großes Turnier ist. Bereits 2016 und 2019 fand das Frauenfußballturnier SheBelieves Cup in Nashville statt.

Lucas Oil Stadium (Indianapolis Colts)

 

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Ort: Indianapolis, Indiana

Eröffnung: 16. August 2008

Oberfläche: Kunstrasen (FieldTurf)

Kosten: 720 Mio. US-Dollar

Kapazität:

  • 62.421 Plätze (Football, max. 70.000)
  • 70.000 Plätze (Basketball)

Beinahe drei Jahre dauerte der Bau der neuen Colts-Arena. Zuvor war das Footballteam im RCA Dome zuhause. Neben zwei großen Glaswänden, jeweils an der Nord- und der Südseite, die geöffnet werden können, besitzt das Stadion zudem ein schließbares Dach. So können jegliche Veranstaltungen im Lucas Oil Stadium wetterunabhängig ausgetragen werden.

2012 wurde in Indianapolis erstmals der Super Bowl ausgetragen. Beim Spiel zwischen den New England Patriots und den New York Giants waren über 68.000 Zuschauer zu Gast. Gewonnen haben die Giants mit 21:17.

TIAA Bank Field (Jacksonville Jaguars)

 

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Ort: Jacksonville, Florida

Eröffnung: 18. August 1995

Oberfläche: Naturrasen (Tifway 419 Bermuda Grass)

Kosten: 121 Mio. US-Dollar (1995)

Kapazität:

  • 66.851 Plätze (erweiterbar auf 76.877)
  • College-Football/Spezielle Veranstaltungen 84.000 Plätze (maximal)

Gerade anderthalb Jahre dauerte der Bau des heutigen TIAA Band Fields. Dabei wurden sogar Teile aus dem historischen Gator Bowl Stadium verbaut, welches in seinem Urbau bereits 1928 für Footballspiele errichtet wurde. Quasi erst durch den Bau des neuen TIAA Band Fields wurde die Gründung der Jacksonville Jaguars möglich.

2005 wurde der 49. Super Bowl in der Spielstätte ausgetragen. Damals schlugen die New England Patriots die Philadelphia Eagles mit 24:21.

NRG Stadium (Houston Texans)

 

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Ort: Houston, Texas

Eröffnung: 24. August 2002

Oberfläche: Kunstrasen (AstroTurf, NFL)

Kosten: 352 Mio. US-Dollar

Kapazität:

  • 71.500 Plätze (Football)
  • 80.000 Plätze (Konzerte)

Zweieinhalb Jahre dauerte der Bau des Texans-Stadions. Den berühmtesten Moment erlebte die Stätte aber wahrscheinlich beim sogenannten „Nipplegate“, als Janet Jackson in der Halbzeitpause des 38. Super Bowls 2004 zwischen den Carolina Panthers und den New England Patriots einen freizügigen Blick auf ihre rechte Brust gewährte.

2017 wurde sogar ein zweiter Super Bowl im Stadion ausgetragen, die New England Patriots besiegten die Atlanta Falcons nach Verlängerung mit 34:28. Auch Konzerte wurden im NRG Stadium immer wieder ausgetragen, so unter anderem auch die Liveshow der Band Linkin Park zu ihrer DVD „Live in Texas“.

Arrowhead Stadium (Kansas City Chiefs)

 

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Ort: Kansas City, Missouri

Eröffnung: 12. August 1972

Oberfläche:

  • Naturrasen (seit 1994)
  • Kunstrasen (AstroTurf, 1972–1993)

Kosten: 43 Mio. US-Dollar (1972)

Kapazität: 76.416 Plätze (seit 2010)

Vier Jahre dauerte der Bau des Stadions der Kansas City Chiefs seinerzeit. Beschlossen wurde der Bau, nachdem die Chiefs 1967 erstmals im Super Bowl standen. 2007 gab es dann erstmals größere Renovierungsarbeiten, die nach drei Jahren abgeschlossen wurden. Zudem steht das Arrowhead Stadium im Ruf, das lauteste Stadion der NFL zu sein. Der Lautstärkerekord liegt bei 142,2 Dezibel.

Seit März 2021 wurde die G.E.H.A (Government Employees Health Association), eine Versicherungsgesellschaft für US-Bundesangestellte, neuer Namensgeber des Stadions. Seither lautet der vollständige Name GEHA Field at Arrowhead Stadium.

SoFi Stadium (LA Chargers)

 

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Ort: Inglewood, Kalifornien

Eröffnung: 23. August 2020

Oberfläche: Kunstrasen

Kosten: 2,4 Mrd. US-Dollar (Stadion), 4,96 Mrd. US-Dollar (Gesamtkomplex, geplant)

Kapazität: 70.270 (NFL) bis 100.240 Plätze (Superbowl, Final Four im NCAA-Basketball oder ähnliches, maximal)

Sowohl die Los Angeles Rams, als auch die Los Angeles Chargers nutzen das erst 2020 fertiggestellte SoFi Stadium. Eine Besonderheit des Stadions ist unter anderem das Dach, welches aus Ethylen-Tetrafluorethylen-Copolymer (ETFE) hergestellt wurde. Ein Kunststoff, der wenig Eigengewicht hat und sehr lichtdurchlässig ist. Das Konzept kennt man bereits aus der Münchner Allianz Arena.

Mit Kosten in Höhe von fünf Milliarden Euro für den Gesamtkomplex ist es das teuerste Stadion weltweit. Die Fläche des gesamten Areals ist dabei 3,5 mal so groß wie Disneyland und doppelt so groß wie Vatikanstadt.

Allegiant Stadium (Las Vegas Raiders)

 

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Ort: Paradise, Nevada

Eröffnung: 31. Juli 2020

Oberfläche:

  • Naturrasen (NFL)
  • FieldTurf (College Football)

Kosten: 1,8 Mrd. US-Dollar

Kapazität:

  • 65.000 Plätze (Football, erweiterbar auf 72.000)
  • 61.000 Plätze (Fußball)

Etwas mehr als zweieinhalb Jahre dauerte der Bau des Allegiant Stadium, das zunächst nur als Heimstätte des College-Football-Teams dienen sollte. Nachdem aber bekannt wurde, dass die Raiders aus Oakland nicht nach Los Angeles umziehen würden, bot sich Las Vegas an. Im April 2016 war der Umzug beschlossen und die Raiders übernahmen 850 Millionen Dollar der Kosten.

Trotz der wenigen Jahre, die das Stadion erst in Betrieb ist, war bereits eine ganze Menge los auf dem Rasen. So wurde unter anderem bereits das Finale des Gold Cups 2021 zwischen den USA und Mexiko im Allegiant Stadium ausgetragen, welches die Vereinigten Staaten mit 1:0 gewannen. Auch sollte der Pro Bowl 2021 in Las Vegas stattfinden, der aber aufgrund der Corona Pandemie ausfiel. Das Spiel soll im kommenden Jahr nachgeholt werden.

Empower Field at Mile High (Denver Broncos)

Ort: Denver, Colorado

Eröffnung: 11. August 2001

Oberfläche: Naturrasen (Kentucky Bluegrass)

Kosten: 400,7 Mio. US-Dollar

Kapazität: 76.125 Plätze

Nur zwei Jahre dauerte der Bau der neuen Broncos-Heimstätte. Unmittelbar am 1948 eingeweihten Mile High Stadium Stadium errichtet, hat das neue Stadion eben daher seinen Namen. Mile High kommt aber auch daher, dass man sich so hoch über dem Meeresspiegel befindet. Mit einer Höhe von 1,609 Kilometer über dem Meeresspiegel ist man knapp eine Meile über Null, daher der Name. Es ist das höchstgelegene NFL-Stadion der gesamten Liga.

Colorado war der erste Bundesstaat in den USA, in dem Marihuana legalisiert wurde. Entsprechend wenig überraschend, dass sich 2016 zwei Marihuana-Produzenten um den Erwerb der Namensrechte bewarben. Weil man aber bei den Broncos schon zuvor davon ausging, dass die NFL derlei Dinge unterbinden würde, blieb man zunächst beim alten Namen. 2019 wurde mit „Empower Retirement“ schließlich ein Namensgeber gefunden, eine Altersvorsorge mit Sitz in Denver. Der Vertrag gilt bis 2039.

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