Entscheidung wohl gefallen: NFL-Spiele abwechselnd in München und Frankfurt

Die NFL wird Spiele in Deutschland wohl ab 2022 abwechselnd in München und Frankfurt austragen. Die endgültige Entscheidung fällt am Mittwochabend.
Allianz Arena
Die Allianz Arena in München. Foto: Oliver Acker/dpa
Allianz Arena
Die Allianz Arena in München. Foto: Oliver Acker/dpa

Nachdem die NFL im Oktober Düsseldorf, Frankfurt am Main und München als mögliche Spielorte in Deutschland verkündet hatte, ist nun wohl die Entscheidung gefallen. Es wird künftig zwei Gastgeberstädte geben: München und Frankfurt sollen sich abwechseln.

Den Auftakt soll München schon in der kommenden Saison machen, 2023 sei – wie mehrere Medien berichten – Frankfurt an der Reihe. Offiziell verkündet werden soll dieser Schritt bei einer Pressekonferenz von NFL-Boss Roger Goodell am Mittwochabend deutscher Zeit.

Bereits im Dezember gab die Liga bekannt, dass die New England Patriots, Tampa Bay Buccaneers, Kansas City Chiefs und Carolina Panthers ihre Marketingaktivitäten zunächst für mindestens fünf Jahre auf Deutschland ausweiten dürfen. Eines dieser Teams dürfte daher wohl Gastgeber des ersten Deutschland-Spiels der NFL werden.

Johnson: „Erfüllung eines riesigen Traums“

Gut möglich, dass die deutschen Football-Fans dann auch Jakob Johnson, den in Stuttgart geborenen Fullback in Diensten der Patriots, zu sehen bekommen. Der 27-Jährige äußerte sich am Rande einer Reise nach Phoenix, wo er das Talentförderprogramm der NFL besucht, wie folgt über die Auswahl von München und Frankfurt: „Die beiden Standorte sind für mich von vornherein herausgesprungen. Was soll ich sagen? Ich weiß, wovon ich rede – manchmal. Das macht für mich richtig viel Sinn.“

Die Aussicht, beim ersten NFL-Spiel in Deutschland mitwirken zu dürfen, gefällt Johnson sehr: „Das wäre die Erfüllung eines riesigen Traums, was ich mir vorher nie hätte vorstellen zu können. Es wäre super, da dabei zu sein.“ Und selbst wenn die Patriots nicht Teil der ersten Begegnung sein sollten, sei das für ihn okay, „weil das für den Sport in meinem Land so viel bedeutet“.

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dpa