Antonio Brown Patriots NFL
Foto: David Santiago/Miami Herald/dpa

Es ist vollbracht: Die Tampa Bay Buccaneers um Quarterback-Superstar Tom Brady haben Sknadalprofi Antonio Brown verpflichtet.

Nachdem zuletzt auch die Seattle Seahawks sowie Browns ehemaliges Team Pittsburgh Steelers Interesse an dem Wide Receiver bekundet hatten , berichten mehrere US-Medien nun übereinstimmend, dass sich die „Bucs“ und Antonio Brown auf einen Einjahresvertrag geeinigt haben.

Damit könnte Brown nun erneut Passempfänger von Tom Brady werden, mit dem er bei seinem kurzen Gastspiel bei den New England Patriots im vergangenen Jahr bereits zusammengespielt hatte. Nach nur einem Spiel wurde der heute 32-Jährige aber wieder entlassen – und nachdem auch Ausrüster Nike den Vertrag mit dem US-Amerikaner kündigte, verkündete dieser damals sein Karriereende auf Twitter.

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Nun macht er also eine Rolle rückwärts und will sich wieder in der NFL beweisen. Zum ersten Mal könnte er in der neunten Spielwoche der National Football League gegen die New Orleans Saints zum Einsatz kommen. Brown soll nach Angaben von „NFL Network“ ein Grundgehalt von einer Million Euro bekommen. Mit einigen Bonus-Zahlungen könnte er zusätzlich 1,5 Millionen Dollar erhalten.

Nach Verstößen gegen die Verhaltensregeln der NFL musste Brown eine Acht-Spiele-Sperre absitzen. Seit Anfang 2019 absolvierte er nur ein Spiel für die Patriots, nachdem er wegen mehrerer Eskapaden und strafrechtlicher Vorwürfe in New England und bei den Oakland Raiders entlassen wurde.

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Die Tampa Bay Buccaneers sind mit fünf Siegen aus sieben Spielen in die Saison gestartet und führen die NFC South an – die Chancen auf die erste Playoff-Teilnahme seit 2007 stehen also gut. Großes Ziel ist aber natürlich der Super Bowl, der in dieser Spielzeit ausgerechnet in Tampa ausgetragen wird. Schlägt Antonio Brown wie erwünscht ein, sind die „Bucs“ mindestens einmal ein Mitfavorit auf den Titel – den sie dann als erstes Team in der Geschichte der NFL im heimischen Stadion gewinnen könnten.

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Quelle: mit Agenturmaterial (dpa)