Foto: Miami Beach Police
Foto: Miami Beach Police

MMA-Superstar Conor McGregor hat mal wieder für einen handfesten Skandal gesorgt. Der Kampfsportler wurde in Miami von der Polizei festgenommen, nachdem der 30 Jahre alte Ire einem Fan das Smartphone aus der Hand geschlagen hat und das Mobiltelefon anschließend mitnahm.

Der Fan hatte zuvor ein Foto von McGregor machen wollen. Doch McGregor, der gerade ein Hotel verließ, hatte offensichtliche keine Lust auf sein Foto. Deshalb schlug McGregor, der seinen letzten Profikampf im Octagon gegen den Russen Khabib Nurmagomedov am 6. Oktober im Las Vegas nach Aufgabe verloren hatte, dem Mann dessen Mobiltelefon erst aus der Hand, trat mehrmals auf das Telefon und konfiszierte das malträtierte Gerät anschließend einfach.

Der Vorfall wurde von einer Überwachungskamera gefilmt, kurze Zeit später nahm die Polizei McGregor fest. Mittlerweile wurde der Ire gegen die Zahlung einer Kaution in Höhe von 12.500 US-Dollar wieder freigelassen. Das bestätigte McGregors Anwalt Sam Rabin. Sein Mandant sei in eine geringfügige Auseinandersetzung verwickelt gewesen und werde „die anstehende Strafe akzeptieren und vollständig kooperieren“.

Für McGregor, der 2017 einen sehr lukrativen Box-Kampf gegen den früheren Box-Weltmeister Floyd Mayweather verloren hatte, war es derweil nicht der erste Fehltritt. Schon im April 2018 geriet er mit dem Gesetz in Konflikt. Er hatte gemeinsam mit anderen Teammitgliedern und befreundeten UFC-Kämpfern einen Bus mit MMA-Kämpfern attackiert, diesen mit einer Sackkarre beworfen. Dabei wurden einige Personen verletzt und erlitten Schnittwunden.

Vor Gericht hatte McGregor noch Glück, dass der Richter das Geständnis des Iren beachtete und ihn lediglich zu einem fünftägigen Sozialdienst verdonnerte.

Nach der Niederlage gegen Nurmagomedov zettelte der Russe eine Massenschlägerei um den Ring herum an. Beide Kämpfer wurden für mehrere Monate gesperrt. McGregor ist an einem Rückkampf gegen Nurmagomedov interessiert, doch ein Termin für einen zweiten Fight gibt es noch nicht.

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