Maskenpflicht für spanische Handballer: „Dümmer geht es nicht“

Ex-Bundesliga-Profi Erwin Feuchtmann hat sich empört über die Maskenpflicht bei einem Spiel der ersten spanischen Handballliga gezeigt.
Coronavirus, Maske, Mundschutz
Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa
Coronavirus, Maske, Mundschutz
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Der ehemalige Bundesliga-Profi Erwin Feuchtmann hat sich empört über die Maskenpflicht bei einem Spiel der ersten spanischen Handballliga gezeigt.

„Dümmer geht es einfach nicht“, sagte der Deutsch-Chilene am Dienstag in einem Interview von „Sport1“.

Der 30-Jährige musste am Wochenende als Spieler von Ademar Leon in der Partie gegen Santander wegen der Corona-Pandemie auf Anordnung der Regionalregierung von Kastilien und León eine Maske tragen.

Für den Rückraumspieler steht fest: „Leute, die so etwas entscheiden, das derart an der Realität vorbeigeht, sind einfach nur Idioten.“ In der Partie hatten auch die Schiedsrichter Masken tragen müssen.

Einige Spieler seien kurz vor dem Kollabieren gewesen: „Ist ja logisch, wenn du die ganze Zeit deinen eigenen Kohlendioxid einatmest. Das kann nicht gesund sein“, sagte der ehemalige Spieler des TBV Lemgo Lippe und des VfL Gummersbach.

Ein weiteres Mal wollen sich Feuchtmann und seine Teamkollegen nicht beugen: „Das nehmen wir nicht hin! Vor einem Protest und Boykott schrecken wir jedenfalls nicht zurück, wir wehren uns.“ Auch Holger Glandorf hält Handballspiele mit einer Maske für ein Unding: „Ich kann mir gar nicht vorstellen, darunter Luft zu bekommen“, sagte der Ex-Profi der SG Flensburg-Handewitt dem Norddeutschen Rundfunk.

dpa