Marcel Reif April 2019
Foto: Uli Deck/dpa

Der „Doppelpass“ auf Sport1 muss ab sofort ohne Experte Marcel Reif auskommen. Der 71-Jährige erklärte am Sonntag seinen Abschied vom Fußball-Talk nach fünf Jahren.

Eigentlich sollte im ersten EM-Doppelpass 2021 alles im Zeichen der am Freitag startenden Fußball-Europameisterschaft gehen. Und obwohl die DFB-Aufstellungen von Markus Babbel und Sport1-Experte Mario Basler durchaus für Diskussionen in der Runde sorgten, war etwas ganz anderes das große Thema: der Abschied von Marcel Reif.

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Nachdem er zuvor viele Jahre für Sky und dessen Vorgänger Premiere gearbeitet hatte, wechselte der Schweizer 2016 zu Sport1, wo er in den vergangenen fünf Jahren auf 108 Auftritte als Experte im „Doppelpass“ kommt.

Marcel Reif: Der wohl umstrittenste „Doppelpass“-Experte

Mit Reifs letztem „Doppelpass“-Auftritt enden wohl vorerst auch die Diskussionen um seine Person. Besonders in den vergangenen Monaten hatte er sich mit kontroversen Aussagen zum wohl umstrittensten Experten des Fußball-Talks „gemausert“. Anfang Januar entbrannte nach der Verwendung des Wortes „Jungtürken“ eine Rassismus-Debatte, wenig später empörte er mit einem Spruch über „innere Hygiene“ in einer Fußball-Kabine.

„Doppelpass“: Auch Thomas Helmer hört auf

Reif ist jedoch nicht das einzige prominente „Doppelpass“-Gesicht, das in Zukunft neue Wege geht. Bereits im vergangenen Dezember verkündete Sport1 das Ausscheiden von Moderator Thomas Helmer. Helmer, der die Sendung 2015 als Nachfolger von Jörg Wontorra übernommen hatte, wird zur neuen Saison von RTL-Moderator Florian König (Fußball und Formel 1) beerbt.

Zum Abschied überreichte Helmer Reif einen Umschlag, zum Abschied gab es zudem ein Video mit vielen „Doppelpass“-Momenten Reifs. Aber auch er selbst hatte ein Geschenk dabei: Er überreichte der Runde ein Exemplar seines Buchs „Auswärtsspiel“, das sich mit seinen besten Reise durch Europa und speziell mit den Austragungsorten der EM 2021 beschäftigt.

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Aber trotz Abschied: Dass Reif vielleicht irgendwann als Gast in den „Doppelpass“ zurückkehrt, ist absolut nicht ausgeschlossen.