Foto: WDR/Thomas Leidig
Foto: WDR/Thomas Leidig

Der Frust saß tief bei den deutschen Handballern und den Fans in der Halle in Hamburg: Die deutsche Nationalmannschaft hatte gerade ihr Halbfinale bei der Heim-WM gegen Norwegen 25:31 (12:14) verloren. Torhüter Silvio Heinevetter saß zusammengekauert am Torpfosten, einige Spieler weinten vor Enttäuschung. Und dann kamen die Interviews mit ARD-Moderator Alexander Bommes – und Fragen, die nicht allen Spielern und Fans gefielen.

Grund waren zwei Interviews nach Spielende mit Bundestrainer Christian Prokop und DHB-Kapitän Uwe Gensheimer. Nicht nur die Protagonisten fanden die Fragen des 43-Jährigen grenzwertig, auch bei vielen TV-Zuschauer machte sich der Fragensteller unbeliebt.

Christian Prokop: „Ach, das ist ’ne dumme Frage.“

„Wozu würden sie tendieren: Hat Deutschland heute das Spiel verloren oder hat Norwegen das Spiel gewonnen?“, fragte Bommes den sichtlich enttäuschten Trainer unmittelbar nach der Niederlage. Prokop schüttelte nur den Kopf, schaute Bommes irritiert an und antwortete: „Ach, das ist ’ne dumme Frage.“ Bommes, selbst früher Handball-Profi in Dormagen und Gummersbach, sammelte sich und brachte das Interview dann doch noch ohne größere Probleme mit Prokop über die Bühne.

Doch beim nächsten Gesprächspartner, Kapitän Gensheimer, holte sich Bommes gleich die nächste verbale Ohrfeige ab: „Wie geht es Ihnen?“, fragte er den deutschen Superstar von Paris Saint-Germain. „Super Frage!“, antwortete dieser nur ungläubig. „Uns geht’s beschissen natürlich“, fügte er hinzu. Auch in diesem Interview bekam Bommes dann doch noch die Kurve.

Aber in den Sozialen Netzwerken bekam Bommes doch noch sein Fett weg.

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