UFC Tony Ferguson Mixed Martial Arts Donald Cerrone
Foto: AP/Kamil Krzaczynski

Als einer der letzten Sportveranstalter beugt sich nun auch die UFC der Coronavirus-Pandemie zumindest vorübergehend und hat den nächsten Mixed-Materials-Arts-Abend abgesagt.

Dana White, der Ultimate-Fighting-Championship-Boss (UFC), sagte dem US-Sportsender ESPN am Donnerstag (Ortszeit), er sei von höchster Stelle bei Disney und ESPN gebeten worden, den Kampfabend UFC 249 nicht wie geplant am 18. April durchzuführen. ESPN wäre der übertragende Sender gewesen und gehört zum Disney-Konzern.

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Bislang hatte sich der Kampfsportveranstalter noch trotzig gegeben und wollte die Kämpfe in den kommenden Monaten in Gebieten der indigenen Bevölkerung Amerikas veranstalten. Dort gilt die US-Gesetzgebung nicht und die Verbote in der Corona-Krise haben keine Auswirkung.

Erst Khabib vs. Ferguson, dann UFC 249 abgesagt! Wie geht es weiter?

White sagte auch, UFC werde der erste Sport sein, der wieder aktiv wird. Die Pläne, auf eine private Insel zu gehen, seien echt. „Die Infrastruktur wird derzeit aufgebaut“, sagte er.

Eigentlich hätten bei UFC 249 beim Hauptkampf Khabib Nurmagomedov und Tony Ferguson gegeneinander antreten sollen. Weil Nurmagomedov wegen der Corona-Krise jedoch in Russland festsitzt, platzte der MMA-Fight des Jahres. Stattdessen sollte Ferguson gegen Ersatzkämpfer Justin Gaethje antreten.

Quelle: mit Agenturmaterial von dpa