Die Fußball-Kreisligisten TSV Heimaterde Mülheim und TuSpo Huckingen verbindet ein trauriges Schicksal. Nach einem unglücklichen Zusammenprall verstarb ein Huckingen-Spieler 2016 an den Folgen eine Kopfverletzung. Sensibilisiert sollte es zwischen den Klubs eigentlich hergehen, doch das jüngste Duell „war kein Fußball mehr, sondern pure Gewalt“ mit „rassistischen Beleidigungen“. Ein Spieler soll gar von mehreren Gästen über die Anlage gejagt worden sein.

Das meldet das Amateurfußball-Portal FuPa. Die Vorwürfe erhebt der TSV Heimaterde auf seiner Facebookseite. Vor Wochenfrist, am 11. November, kam es im direkten Duell in der Kreisliga B, Gruppe 1, wohl zu zahlreichen hässlichen Szene, Beleidigungen und Gewaltakten. Der Schiedsrichter habe laut den Gastgebern „die Kontrolle über das Spiel völlig verloren“.

Nach mehreren Zwischenfällen eskalierte die Situation nach dem 2:1-Führungstreffer von Huckingen komplett: Ein Akteur, der zuvor des Feldes verwiesen worden war, stürmte zum Jubeln den Platz – zu viel für Heimaterde, das in der Folge den Unparteiischen um den Abbruch der Partie bat. Die Begegnung wurde mittlerweile mit 2:1 für TuSpo Huckingen gewertet.

Heimaterde hat in einem ausführlichen Statement den unschönen Verlauf skizziert, schwere Vorwürfe erhoben und an Fußball-Deutschland appelliert.

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