Xabi Alonso wird nicht neuer Gladbach-Trainer – Verein äußert sich nicht

Borussia Mönchengladbach sucht einen neuen Trainer für Marco Rose, der nach Dortmund wechselt. Xabi Alonso wird laut Medienberichten nun doch nicht Roses Nachfolger in Gladbach. Die Suche geht damit weiter.
Xabi Alonso
Foto: Sergio R Moreno/gtres/dpa

Xabi Alonso soll nach Informationen des „kicker“ doch nicht neuer Trainer bei Bundesligist Borussia Mönchengladbach werden. Wie das Fachblatt am Dienstag online berichtete, sei der 39 Jahre alte Spanier nicht Top-Kandidat von Gladbachs Sportchef Max Eberl.

„Bild“ und „Sportbild“ hatten am Montag gemeldet, dass Alonso zur neuen Saison Nachfolger von Marco Rose in Mönchengladbach werde, hatten die angebliche Einigung zwischen Gladbach und Alonso später aber relativiert. Rose wechselt im Sommer zu Borussia Dortmund. „Wir werden uns weiter zu Gerüchten nicht äußern“, sagte ein Vereinssprecher am Dienstag.

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Neben Alonso soll Eberl nach weiteren Medienberichten mit mindestens einem weiteren Kandidaten in Verhandlungen sein. Eine kurzfristige Einigung ist nicht zu erwarten. Laut spanischen Medienberichten hat der frühere Bayern-Profi Alonso mehrere Angebote vorliegen, sei aber sehr am Trainerposten in Gladbach interessiert.

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Als Spieler war er jedoch ein Stratege, dem viele Weggefährten früh eine zweite Laufbahn als Chefcoach zutrauten. Schon kurz nach seinem Karriere-Ende hatte der Baske, der in seiner Karriere unter anderem von José Mourinho, Pep Guardiola oder Carlo Ancelotti geprägt wurde, angekündigt, Trainer werden zu wollen. Er gilt auf Sicht auch als eine Option für den FC Bayern.

In Gladbach fallen jetzt wieder andere Namen. An der Gerüchte-Börse wurden in den vergangenen Wochen ohnehin eher Namen gespielt wie der auch als Bundestrainer gehandelte Ralf Rangnick, Florian Kohfeldt (Werder Bremen), Adi Hütter (Eintracht Frankfurt), Gerardo Seoane (Young Boys Bern) oder Jesse Marsch (Red Bull Salzburg). In diese Personalien dürfte jetzt wieder etwas Bewegung kommen.

dpa