Max Kruse Freundin
Foto: www.instagram.com/max.kruse10

Die Feierlichkeiten zum Einzug in die Conference League mit Union Berlin sind für Offensivstar Max Kruse von einer rassistischen Beleidigung gegen seine Freundin getrübt worden.

„Und zwar gab es einen Vorfall bei der Siegesfeier, die wir hatten oder bei der Feier von unserem Balkon aus. Meine Freundin war auch dabei und wurde leider von einem unserer Fans rassistisch beleidigt, mit Bier beworfen, und leider konnte ich ihn nicht ausfindig machen“, berichtete Kruse am Sonntagabend bei Instagram.

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Die Eisernen hatten am Samstag durch Kruses Tor in der Nachspielzeit ein 2:1 gegen RB Leipzig geschafft und damit den siebten Platz in der Fußball-Bundesliga und den Einzug in den Europapokal gesichert. Anschließend war es vor dem Stadion zu einer Party mit rund 2000 Fans gekommen, die die Spieler von einem Stadion-Balkon aus anheizten.

„Schade, dass ich diesen Kerl nicht gefunden habe“

„Aber, ja ich weiß, dass wir als Union keine Rassisten sind, trotzdem schade, dass ich diesen Kerl nicht gefunden habe, weil Rassismus ist fehl am Platz und das fuckt mich ehrlich gesagt auch richtig ab“, sagte Kruse, der am Sonntag mit seiner Freundin zum Formel-1-Rennen nach Monaco geflogen war.

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Einen solchen Vorfall habe er „so noch nicht erlebt bei uns und hoffentlich werde ich das auch nie wieder erleben. Trotzdem macht es mich schon ein bisschen traurig. Wirklich schade, dass dieser nette Kerl nicht ausfindig gemacht werden konnte“, sagte der 33-Jährige.

Twitter

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Der 1. FC Union Berlin hat den von Offensivstar Kruse öffentlich gemachten Rassismus-Vorfall bei den Feierlichkeiten zum Einzug in die Conference League scharf verurteilt. „Von diesen Idioten gibt es leider noch zu viele: Bleibt einfach weg und lasst uns in Ruhe!“, schrieb der Fußball-Bundesligist am Montag bei Twitter.

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Die Fans wurden aufgefordert, aktiv gegen solche Verfehlungen vorzugehen und im speziellen Fall bei der schwierigen Suche nach dem Täter zu helfen. „Eisern dagegenhalten und falls jemand das beobachtet hat, meldet Euch bitte bei uns!“, hieß es.

Quelle: dpa