Union Berlin Fans
Foto: Andreas Gora/dpa

Der 1. FC Union Berlin darf sein letztes Spiel in dieser Saison in der Fußball-Bundesliga erstmals seit Ende Oktober 2020 wieder vor Zuschauern austragen. Bis zu 2000 Fans können bei der Begegnung gegen RB Leipzig an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) im Stadion An der Alten Försterei dabei sein, wenn die Inzidenzzahlen in der Hauptstadt auch in den kommenden Tagen so niedrig bleiben wie aktuell.

Das bestätigte Martin Pallgen, Sprecher der Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport, am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte die „B.Z.“ über entsprechende Pläne berichtet. Aktuell liegt der Inzidenzwert in Berlin bei 68,6.

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Union hatte am Sonntag mitgeteilt, einen Antrag für ein Pilotprojekt zur Zuschauerrückkehr während der Corona-Pandemie gestellt zu haben. „Die Partie am 34. Spieltag der Fußballbundesliga möchte der 1. FC Union Berlin nutzen, um die Durchführbarkeit von Veranstaltungen zu testen, die eine Rückkehr für getestete, geimpfte oder von einer Corona-Erkrankung genesene Personen ins Stadion vorsieht“, hieß es.

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Für Union Berlin geht es als Tabellen-Siebtem im letzten Ligaspiel gegen den Zweiten Leipzig sportlich noch um die Qualifikation für die neue europäische Conference League.

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Die Hauptstädter setzen in der Pandemie-Zeit seit langem auf Konzepte für eine Zuschauerrückkehr. Ein Ende März ausgearbeiteter Plan mit anderen Berliner Vereinen wie den Berlin Volleys und den Eisbären Berlin hatte ein konkretes Pilotprojekt bereits vorgesehen. Die damals steigenden Inzidenzzahlen verhinderten aber letztlich ein Spiel vor Fans Mitte April gegen den VfB Stuttgart.

Zuletzt trat Union am 24. Oktober 2020 gegen den SC Freiburg (1:1) vor Zuschauern an. 4500 Fans waren in der normalerweise rund 22.000 Personen fassenden Arena im Berliner Stadtteil Köpenick dabei. Das bislang letzte Bundesliga-Spiel mit Fans auf den Tribünen war das 2:1 des VfL Wolfsburg gegen Arminia Bielefeld einen Tag später.

Quelle: dpa